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universalreiseführer


Der Universal Reiseführer – Ein zuverlässiger Begleiter für alle, die Probleme lösen und Ziele erreichen wollen
Don Koberg, Jim Bagnall

 

aus Nick Roerichts Buchkommentaren für Lisa …

der universal reiseführer von don koberg & jim bagnall ist meines erachtens der gelungenste, frechste beitrag zur entwurfs-methodik, in seiner breite, seiner frische und assoziativ-suggestiven art: durch solch ein öffnendes buch, solch einen trip lass ich mir entwerfen sehr gefallen. und du kannst einsteigen wo du willst, du wirst immer verführt alles grösser und weiter und postiver zu sehen.

und dir lisa k.: auch nach deinem studium hier und da, ein immer wieder erfrischendes, quer-treibendes werkzeug zur problem-lösung – und ein erheiterndes, bewustseins-erweiterndes obendrein. und meine persönliche geschichte zu diesem buch bzw. zu einer weiteren, besonderen beziehung zu diesem buch: ich hatte das buch offenbar damals in meinem usa-lehre-rückreise-gepäck und war total begeistert von dem buch und wünschte es mir in deutsch. ich nahm kontakt zu don koberg auf und fragte ihn, ob ich es denn übersetzen sollte/könnte: er erwiderte, das buch habe kaum interesse gefunden in den usa, überhaupt kaum eine reaktion – bis auf die eine aus deutschland, dem bauwelt-verlag in berlin der spontan die übersetzungrechte wollte und es dann auch zügig von kyra stromberg übersetzen liess und verlegte. fehler in meiner geschichte: ich kam 67/68 aus den usa zurück und die deutsche drucklegung war 76 ?! die daten stimmen offenbar nicht: der sachverhalt der begeisterung dagegen sehr !

und eine weitere geschichte – und ich weiss wiederum nicht in wieweit sie stimmt, ob ich sie dem orginal-vorwort entnommen habe oder ob sie in dem kurzen telefonat mit don koberg entstammt – oder stimmend gemacht gehört: usa hatte in den 60er-jahren den sogenannten sputnik-schock und angeblich auch eine depression und kritik über die entwurfsmethoden: wie konnte es kommen, dass aus den augen des us-wissenschafts-establiment gesehen, dieser unterentwickelten sowjet-union gelingen konnte vor ihnen in der weltraumtechnologie so erfolgreich zu sein. bekam koberg direkt den auftrag zu diesem buch – oder sah er in dieser situation eine besondere thermik für sein buch ?

Den Universal-Reiseführer als pdf weiterlesen …

 







pattern_language


A Pattern Language: Towns, Buildings, Construction
Christopher Alexander u.a.

 

„Alexanders A Pattern Language ist wahrscheinlich das bedeutendste und wichtigste Buch über Architektur und Planung, das im 20. Jahrhundert erschienen ist. Jede Bibliothek, jede Schule, jede Umweltschutzgruppe, jeder Architekt und jeder Student sollte ein Exemplar besitzen.” – Tony Ward, Architectural Design.

Man kann dieses Buch verwenden, um ein Haus für sich und seine Familie zu planen; man kann es verwenden, um zusammen mit seinen Nachbarn die eigene Stadt und Umgebung zu verbessern. Und es bietet eine Einführung in die tatsächlichen Vorgänge des Bauens. Christopher Alexander nimmt zu den Fragen des Bauens und der Architektur eine Sonderstellung ein, die gleichwohl die Problematik des Entwerfens aufrollt. Er geht von der Überzeugung aus, dass es eine selbstverständliche Fähigkeit gibt, zeitlose Dinge zu schaffen, dass diese Fähigkeit aber weithin – und vor allem bei den professionellen Gestaltern – verschüttet wurde. Er unternimmt in seinem Gesamtwerk den Versuch, dieses Vermögen wieder aufzuspüren.

Die Muster-Sprache (A Pattern Language) ist zunächst eine Planungshilfe. Die „Muster” sind Antworten auf Entwurfsprobleme. Wie hoch soll eine Fensterbrüstung sein? Wie viele Geschosse soll ein Gebäude haben? Wie viel Siedlungsfläche sollen Gras und Bäume einnehmen? Der Maßstab dieser Bausteine reicht von „ganzen Regionen” bis zur „schmalen Deckleiste”. Die Muster-Sprache erinnert an ein Regelwerk und ist auch tatsächlich wie eine Check-Liste beim Entwerfen verwendbar. Die Muster sind nur die Ergebnisse der vorangehenden Argumente und Gedankengänge. Jedes Muster besteht aus einer Problemstellung, einer Erörterung des Problems mit einer Illustration und aus der Lösung. Das Verständnis dieser Gedankengänge ermöglicht es aber darüber hinaus, für den konkreten Fall weitere – oder andere – Schlussfolgerungen zu ziehen.

Text als pdf Datei:
A Pattern Language

Texte, Fotos, Skizzen … als Blog:
A Pattern Language Blog

 







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Design Education – Designerbildung konzipiert als Projektstudium

 

„Designer ist man 24 Stunden am Tag”, ist auf dem Zifferblatt einer Uhr zu lesen. Eines der thesenartigen Bilder, die am Anfang des Buches stehen. Das Zitat stammt von Kuno Prey, dem Gründungsdekan der Fakultät für Design und Künste der Freien Universität Bozen. Im Herzen der Dolomiten konzipierte er 2002 einen neuen, dreisprachigen Studiengang. Nach 1.000 Tagen zieht die Fakultät Zwischenbilanz. Im Sommer 2005 lädt sie Designer und Hochschullehrer zu einer Tagung über Perspektiven und Herausforderungen der Designausbildung. Im Zentrum der Überlegungen steht dabei das Projektstudium, das nicht nur in Bozen mittlerweile prägend ist. Eingeladen waren Referenten aus Deutschland, Italien, den Niederlanden und der Schweiz, um Erfahrungen, Einschätzungen und Anregungen auszutauschen, wie Hans Höger, der Herausgeber des Buches, im Vorwort schreibt. …

… Rezension von Thomas Edelmann hier weiterlesen:
design-education

(Hg.) Hans Höger, Facoltà di Design e Arti, Libera Università di Bolzano

 







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Bedienungsanleitung für das Raumschiff Erde und andere Schriften
Richard Buckminster Fuller

 

R. Buckminster Fuller (1895–1983) wurde als Architekt der Geodesic Domes bekannt. Fullers „intelligente” Gebäude, seine Artefakte und Konzepte spielen bis heute eine herausragende Rolle für Innovationen in Wissenschaft, Kunst, Technologie und Alternativbewegung.

Auf die Rolle des Architekten, Designers, Ingenieurs oder Wissenschaftlers wollte sich Fuller jedoch nie festlegen lassen, die Grenzziehungen des Spezialistentums hätten Beschränktheit, Unfreiheit und Fehlentwicklungen zur Folge. Mit seinen „Artefakten” strebte er danach, Grenzen zu öffnen, den Sinn für das Ganze zu wecken.

Frank Lloyd Wright nannte ihn einen „Menschen mit größtem Empfinden und prognostischem Vermögen”, Ezra Pound feierte ihn als „Freund des Universums, Glücksbringer, Befreier”.

Die Beatles widmeten ihm den Song Fool on the Hill  …

Herausgegeben und aus dem Amerikanischen übersetzt von Joachim Krausse

R. Buckminster Fuller wurde 1895 in Milton, Massachusetts, geboren und starb 1983 in Los Angeles. Er war Architekt, Konstrukteur, Designer, Philosoph und Schriftsteller. Neben Frei Otto und Santiago Calatrava zählt Fuller zu den führenden Vertretern einer biomorphen Architektur.

Textauszüge:
Raumschiff Erde.pdf

Artikel in arch+
Raumschiff Erde und globales Dorf

 







b neotopia


Neotopia. Atlas zur gerechten Verteilung der Welt.
Manuela Pfrunder

 

Die Erde besteht aus Luft, Wasser, Stein, Erdöl, Blumen, Ziegen, Autos, Schwimmbädern, Glühbirnen und Salatschleudern … Dies alles steht in einer bestimmten Menge zu einem bestimmten Zeitpunkt zur Verfügung. Die Menschheit, die sich ebenfalls auf dieser Erde befindet, nimmt eine Sonderstellung ein und beschäftigt sich unter Begriffen wie Wirtschaft, Politik, Raumplanung oder Entwicklungshilfe mit der Verteilung des Vorhandenen. Damit stellt sich zwangsläufig die Frage nach der Gerechtigkeit, und dazu ist längst eine Antwort festgeschrieben: Jeder Mensch hat die gleichen Rechte und somit den gleichen Anspruch auf die gegebenen und die produzierten Dinge.

Wie aber sieht unsere Welt aus, wenn wir mit der Gerechtigkeit ernst machen und für jedes Neugeborene die gleichen Voraussetzungen schaffen? Die Beantwortung dieser Frage zwingt dazu, die Erde neu zu gestalten: In radikaler Objektivität stelle ich Gerechtigkeit und Chancengleichheit her und bringe die Welt in Ordnung. Diese neue Welt enthält die Vergangenheit, nimmt die Zukunft voraus und repräsentiert die Gegenwart, indem alle Daten, mit denen sie konstruiert wurde, auf Statistiken zum Zustand der heutigen Welt beruhen. Das Resultat ist ein utopo-grafischer Atlas der beendeten Schöpfung, die Apokalypse der Gerechtigkeit.

Manuela Pfrunder, geboren 1979 in Luzern, schloss im Jahr 2000 das Studium an der Fachklasse für Grafik der Hochschule für Gestaltung und Kunst Luzern ab. «Neotopia» entstand als Abschlussarbeit und gewann den Förderpreis 2000 des Schweizerischen Grafiker Verbands und am Design Preis Schweiz 2001 den Willy Guhl Preis für Kommunikationsdesign.

NEOTOPIA 2009: DIE GERECHTE VERTEILUNG DER WELT.
Für die 4. Architekturbiennale Rotterdam in Holland vom September 2009 bis Januar 2010 wurden alle Daten des bestehenden preisgekrönten Buchprojekts «Neotopia» neu recherchiert, berechnet und gestalterisch umgesetzt. Wie würde die Welt aussehen, wenn alle den gleichen Zugang zu Ressourcen wie Raum, Nahrung und Gütern hätten?

Bilder der Ausstellung:
neotopia-die-gerechte-verteilung-der-welt

 







transformation


Transformation. Grundlagen und Methodik des Gestaltens: Grundlagen und Methodik der Gestaltung
Roland Knauer

 

Stab, Fläche, Körper und Raum sind die Basiselemente des Entwurfsprozesses. Jede noch so komplexe Gestalt kann als deren Variation verstanden werden. Und jedem konkreten Entwurf liegt eine Gestaltungsmethodik zugrunde, die als Transformation dieser vier Kategorien analysierbar, lehrbar und erlernbar ist. Transformation stellt in diesem Sinn ein Grundlagenwerk für Architekten, Designer sowie kulturgeschichtlich interessierte Laien dar: die konkurrenzlose Grammatik des Entwerfens. Es entfaltet in systematischer Absicht und mit fortschreitender Komplexität das kreative Anregungspotential dieser Kategorien: in konzentrierten Texten und einheitlichen Zeichnungen sowie anhand von vielfältigen Beispielen aus Architektur, Design und Kunst.

Transformation nimmt aber auch durch seine Gestaltung und Ausstattung einen außergewöhnlichen Rang als Buchobjekt ein: Das Layout erzeugt eine hohe Vergleich- und Kombinierbarkeit der verschiedenen Gestaltungsschritte, und die separate Bindung einzelner Seitenteile potenziert deren freie Kombinierbarkeit. So entsteht eine Art Baukasten, mit dem der Leser ebenso spielen wie forschen kann. Indem er neue „Links“ generiert, entdeckt er mit einer begrenzten Anzahl von Basis-Elementen immer wieder neue und unbegrenzte Möglichkeiten der Gestaltung.

Inhalt:
Transformation Inhalt

 







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Change by Design: How Design Thinking Transforms Organizations and Inspires Innovation
Tim Brown

 

The myth of innovation is that brilliant ideas leap fully formed from the minds of geniuses. The reality is that most innovations come from a process of rigorous examination through which great ideas are identified and developed before being realized as new offerings and capabilities.

This book introduces the idea of design thinking‚ the collaborative process by which the designer′s sensibilities and methods are employed to match people′s needs not only with what is technically feasible and a viable business strategy. In short‚ design thinking converts need into demand. It′s a human−centered approach to problem solving that helps people and organizations become more innovative and more creative.

Design thinking is not just applicable to so−called creative industries or people who work in the design field. It′s a methodology that has been used by organizations such as Kaiser Permanente to icnrease the quality of patient care by re−examining the ways that their nurses manage shift change‚ or Kraft to rethink supply chain management. This is not a book by designers for designers; this is a book for creative leaders seeking to infuse design thinking into every level of an organization‚ product‚ or service to drive new alternatives for business and society.

 







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The Making of Design
Vom Modell zum fertigen Produkt
Hrsg. Gerrit Terstiege

 

Das Buch liefert eine detaillierte Darstellung von Design-Prozessen: Anhand von 25 „Making of-Beiträgen“ aus den unterschiedlichsten Branchen deckt es die Schwerpunkte Möbel-Design, Transportation Design und Haushaltsgeräte ab. Designer wie Konstantin Grcic, die Bouroullecs, Stefan Diez, Hella Jongerius und Sir Norman Foster … zeigen Schritt für Schritt, wie sie für Vitra, Grundig, Jura oder Authentics Produkte entwerfen, mit welchen Mitteln sie visualisieren und wie sich Projekte in der Modellphase verändern.
Dazu ein Interview mit Dieter Rams über realisierte und nicht realisierte Braun-Produkte.

Textauszüge bei Google Books:
The Making of Design

 







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Thinking: Objects
Tim Parsons

 

Thinking Objects: Contemporary Approaches to Product Design is an innovative, wide-ranging guide to great product design. This book reveals how designers can learn to read the signals an object sends, interpret meaning, discover historical context and use those messages in their own new product designs. Globalisation, technology, the media and the need for a sustainable future are all part of contemporary product design. This innovative guide helps students and designers everywhere to incorporate these influences and more. 

Textauszüge bei Google Books:
Thinking Objects

 







design-durch-gebrauch


Design durch Gebrauch
Die alltägliche Metamorphose der Dinge
Uta Brandes, Sonja Stich, Miriam Wender

 

Diese Publikation erforscht und analysiert eine ganz besondere Form von Design: das ebenso normale wie wunderbare Phänomen, dass Menschen ohne Designanspruch bereits gestaltete Dinge umnutzen, anders nutzen, im besten Sinne „missbrauchen“. Nicht Intentionales Design (NID) findet täglich, in jeder Lebenssphäre, in allen Teilen der Welt statt. Diese Umgestaltung durch Umnutzung macht die Dinge multifunktional, kombiniert mit kluger Erfindung neue Funktionen. Sie ist häufig reversibel, ressourcenschonend, improvisierend, innovativ, preiswert. Für das Design kann es zu einer Quelle der Inspiration werden, wenn die professionellen Designer erst einmal wahrnehmen, was im praktischen Gebrauch mit all den gestalteten Dingen tatsächlich geschieht.

Textauszüge bei Google Books:
Design durch Gebrauch

Herausgegeben vom Board of International Research in Design, BIRD