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Film zum Projekt

 

Lightning over … der Film zum Projekt (2016)

Der Film zeigt die verschiedenen Phasen des Projekts und ist als Gemeinschaftsarbeit aus dem integrierten Filmworkshop hervorgegangen.

 





Touchmotion

 

Touchmotion
Entwurf: Paulina Gellert, Hauke Odendahl, Anna Herbert

Kann Licht Emotionen transportieren? Diese Frage war unser Ausgangspunkt. Entstanden ist ein interaktives Touchpanel mit dem manuelle Gesten in Lichtpunkte übersetzt werden.

Durch Berührung können Bewegungsabläufe des Lichts choreografiert werden. Das Objekt ist somit als Versuchslabor nutzbar, um Bewegungsmuster zu erforschen, durch welche bestimmte Emotionen transportiert werden.

Zögerliche, weich einblendende Lichtpunkte, hektisches aufflackern, strenge Lichtlinien … körperlicher und lichttechnischer Ausdruck verschmelzen und der Benutzer kann eine synchrone Visualisierung der eigenen Handbewegung erzeugen.

 





Fragment

 

Fragment
Entwurf: Hauke Odendahl

Fragment ist eine Lichtinstallation, die mithilfe eines Mobiles bewegte Bilder von der vertikalen in die horizontale Ebene bringt und sie dabei fragmentiert.

Aus dem Sockel heraus projiziert ein Beamer ein atmosphärisches Video an die Decke. Zwischen Sockel und Decke hängt an einem großen Bügel ein Mobile. Das Mobile ist mit Präzisionsglasspiegeln ausgestattet. Werden die Spiegelplatten angestrahlt lassen sie 50% des Lichts durch und reflektieren die andere Hälfte in den Raum. So kann auch eine Scheibe die über einer anderen hängt genau dasselbe Bild reflektieren.

Es entsteht eine klasterhafte Projektion im ganzen Raum die sich durch die Bewegung des Mobiles stets verändert.

 





RADION – eine Lichtinstallation

 

RADION – eine Lichtinstallation
Entwurf: Benno Bruksch, Magdalena Neynaber, Max Stalter

Auf der Transparentfläche sind Bilder zu sehen, hervorgerufen von zwei Dingen, die zueinander im Verhältnis stehen.Zum einen wird Licht reflektiert, dann ein Schatten erzeugt und Schlieren gesehen, die auf die Materialität der Reflexionsfläche verweisen. Es ist ein Spiegel. Zugegebenermaßen ein altmodisches, wenn nicht gar abgeschmacktes Element. In unserer Installation geht es uns auch nicht darum, auf den symbolischen Gehalt dieses Elementes hinzuweisen. Er ist Mittel zum Zweck. Es geht um die bloße Reflexion, losgelöst von aller Inhaltlichkeit (das überlassen wir dem Betrachter). Es sind die Bilder der Reflexion die vom Betrachter gesehen werden.

 





Luminophän

 

Luminophän
Entwurf: Anna Wanitschke, Ulrike Silz

Neun Phänome physikalischer oder chemischer Natur sind auf einer langen Tafel aneinander gereiht:

Farbumschlag / Schattenbild / Spektrum / Chemolumineszenz / Schwarzlicht / Lichtbündelung / Streichholzkette / Wunderkerze / Bengalische Flammen

 





an / aus

 

an / aus
Entwurf: Marius Mühleisen, Max Stalter, Kevin Strüber

Was machen Rituale mit uns? Was machen wir mit Ritualen? Häufig spielt das Licht in Ritualen eine tragende Rolle. Insbesondere in Form einer Kerze. Unsere Versuchsreihe behandelt exemplarisch das Anzünden und Auslöschen einer solchen. Dabei sind die Ausführung der einzelnen Handlungsschritte und die sinnliche Empfindung von Bedeutung. Wie viel Abstraktion verträgt dieses Ritual? Wie lange fühlt es sich noch als ein solches an?

In dem Versuchsaufbau wird die ausführende Handlung schrittweise abstrahiert. Die Reihe besteht aus fünf Stationen, in deren Mittelpunkt jeweils die Kerze steht. Die Stationen stellen verschiedene Stufen der Automatisierung dar, bis das Ritual autark funktioniert und keiner äußeren Einflüsse mehr bedarf. Auch die sinnliche Wahrnehmung wird von Station zu Station eingeschränkt.

 

 

Licht in Ritualen
Entwurf + Text: Marius Mühleisen, Max Stalter, Kevin Strüber

 





AUTARK

 

AUTARK
Entwurf: Leopold Zaumseil

Die Wärmestrahlung unserer Sonne ist unsausweichlich. Jeden Tag, überall auf unserem Planeten sind Menschen und von Menschen geschaffene Strukturen der Sonnenstrahlung ausgesetzt. Die Konsequenzen sind oftmals negativ. Durch Absorbtion der Strahlung wird nicht nur die Atmosphäre aufgeheizt, auch die moderne Glas- und Stahlbauweise, die heutzutage die Architektur bestimmt, stößt klimatechnisch schnell an Grenzen.
Folgen sind steigende Kosten für die Klimatisierung – kostbare Ressourcen werden einzig und allein dafür verwendet, der unausweichlichen Strahlung entgegen zu wirken und das Leben in Großstädten erträglich zu machen.

Bimetalle verformen sich ganz und gar ohne Elektrizität – alleine durch Wärme – und können sich der thermischen Strahlung entgegensetzten. Dieses faszinierende Potential der Thermo-Bimetalle habe ich in meine Installation AUTARK einfließen lassen.

 





Duallinien

 

Duallinien
Entwurf: Jakob Müller

Lichtstrahl – Lichtlinie
Welle – Teilchen Dualismus

Duallinen ist eine interaktive Installation, die den Betrachter einladen soll, die Fäden selbst in die Hand zu nehmen. Ein Netz aus weißen Schnüren spannt sich durch das Treppenhaus – Lichtstrahlen die jeden Winkel zu erreichen scheinen.

Tagsüber ein ruhendes Konstrukt, architekonischer Eingriff, erweckt das Objekt in der Nacht zum Leben. Weiße Punkte und Striche erobern das Treppenhaus. Die Schnüre werden vom Betracher in Bewegung gesetzt. Ein Tanz aus Punkten, Linien und Schatten verbindet alle Etagen des Treppenhauses. Kleine Schwinungen können schon große Wirkung haben, unten und oben verschwimmt und wird Eins. Lichtstrahlen aus allen Ecken und Kanten, von oben und unten – Duallinen.