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Entwürfe

cabin42Plakat zum Szenario, Entwurfskonzept und Details


cabin 4 2

Entwurf: Robert Jähnen, Alexander Wiefel

 

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cabin 4 2

„Allein zu Zweit“ ist das Konzept der cabin 4 2. Sie ist ein Ort, besser ein Plätzchen, der ungestörte Privatheit, Entgrenzung und einen Funken Romantik verspricht. Ob die cabin 4 2 nun im Garten oder auf der Dachterrasse steht … befindet man sich erst einmal drin, ist alles andere ausgeblendet. Nur der Himmel zieht über einen hinweg, wenn das Dach geöffnet ist. Muss das Dach wegen schlechtem Wetter geschlossen beiben, ist ein Fenster an der Stirnseite der letzte Bezug zur Außenwelt. Der zweieinhalb Meter lange Innenraum mit fünfeckigem Querschnitt ermöglicht verschiedene Sitz- und Liegepositionen und bietet genug Stau- und Bewegungsraum, um ein ganzes Wochenende darin verbringen zu können.

Cabin 42

 





exTentedPlakat zum Szenario, Entwurfskonzept und Details


exTENTed

Entwurf: Elisabeth Seyferth, Anja Wippler

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Wir packen unser Auto und nehmen mit: exTENTed

Schon kann die Reise beginnen. Ganz spontan lassen wir uns treiben und genießen den Moment. Jeden Abend an einem anderen Ort, zwischendrin ein Festivalbesuch und immer haben wir gleich unser Bett dabei. Dafür brauchen wir kein spezielles Fahrzeug. Mit exTENTed erweitern wir den gewohnten Innenraum unseres Autos. Damit fühlt es sich so sicher und geborgen an als hätten wir unser Haus dabei. Es entsteht ein großer überdachter Raum, der eine bequeme Liegefläche für die Nacht und einen gemütlichen Frühstücksplatz bietet. Im handumdrehen wird alles wieder eingeklappt und die Fahrt kann weiter gehen.

 

exTENTed konstruktiv

exTENTed besteht aus einer ausziehbaren Liegefläche und einem Zeltdach. Die tägliche Raumerweiterung beschränkt sich auf das Verlängern der Fläche und Anbringen der Überdachung, alles andere wird vor der Reise eingebaut. Das Zeltdach spannt sich über zwei definierte Bögen aus Zeltstangen. Diese werden an den Hinterrädern befestig. Um unterschiedliche Maße und Formen von Autos bedienen zu können, wird das Textil über der Kofferraumklappe gerafft. Es lässt sich in verschiedenen Höhen justieren, um entweder Sonnenschutz oder eine komplette Hülle gegen Wind und Wetter zu bieten. Die Radbefestigung ist universal und benötigt an jeder Seite lediglich ein Loch oder einen Schlitz in Felge oder Radkappe, woran ein Gummi befestigt wird. Die Liegefläche besteht aus Aluminiumwabenkernplatten mit einer weichen Moosgummimatte als Deckfläche. Damit entsteht ein leichtes und stabiles Sandwichmaterial. Durch Zuschneiden auf die Maße des Autoinnenraumes ist die Liegefläche individuell anpassbar. Die Fläche wird mit Klettband auf einem teleskopisch ausziehbaren Aluminiumrahmen fixiert, welcher auch in Ihr Auto passend installiert werden kann.

Extented

 





frescoPlakat zum Szenario, Entwurfskonzept und Details


Al fresco

Entwurf: Su Kazimi

 

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Al Fresco

 

Al fresco / Szenario

Zurück zu den Wurzeln. Diese reduzierte Gartenlaube bietet dem teilweise naturscheuen Stadtmenschen einen behaglichen Übergang zurück in das Leben in und mit der Natur. Als gestalterische Grundlage dient die puristische und naturverbundene Lebensart des Kleingartenfreundes, dem mit dieser Minimal-Laube die natürliche Umgebung komfortabel gemacht wird, ohne ihn dabei einzuzäunen oder abzukapseln. Vielmehr soll sie in eine temporäre, atmungsaktive Wohnsituation einladen und die konventionelle Gartenlaube neu interpretieren. Nur wer ständig in seinem Garten haust, benötigt vier Wände und ein Dach. Der Stadtbewohner dagegen stellt sich zumeist als Schönwetter-Gartenfreund heraus, welcher das Wochenende nutzen möchte, um sich vom Trubel und Überfluss seines Alltags zu erholen. Er liebt den Verzicht auf all den luxuriösen Kram, der ihn sonst umgibt. Hier kann er die wesentlichen Aspekte des Lebens genießen – Beisammensitzen, Essen, Schlafen – alles unter freiem Himmel und umrahmt vom Grün der Blätter.

 

Al fresco / Konstruktion

Eine freistehende Holzwand, welche im geschlossenen Zustand dezent in den Hintergrund tritt, während ihr minimales Innenvolumen der Unterbringung von Gartengeräten dient, wird im ausgeklappten Zustand zum (Frei-)Raum. Durch einzelne Elemente, die aus der Fläche herausgeklappt, -gefaltet und -gerollt werden entstehen temporäre Sitz- und Schlafgelegenheiten. Sie werden von einer Markise überdacht, welche im geschlossenen Zustand als Roll-Verdeck die Rückwand schließt. Beide Enden der Rollo-Markise sind mittels zweier Metallstangen miteinander verbunden, die das Dach aufspannen wenn das Rollo hochgeschoben wird. Die Bänke und der Tisch sind, genau wie ihre Beine, um 90° klappbar. Geführt wird dieser Mechanismus durch quer eingesetzte Stahlstifte. Die Matratze ist ebenso herausklappbar und wird anschließend von einem dünnen, luft- und lichtdurchlässigen Baumwollzelt gekrönt und dem Schlafenden Sicht- und Insektenschutz bietet. Die Multiplexbeplankung ist auf einer Unterkonstruktion aus Holzbalken befestigt, welche alle stützenden Funktionen übernimmt. Die Gesamtkonstruktion steht auf 2 Meter langen Stahlkufen die im Boden vergraben sind und al fresco gegen Wind stützen.

 





wechselPlakat zum Szenario, Entwurfskonzept und Details


Wechselbalk

Entwurf: Marian Sorge, Carolin Thieme, Lisa Wandel

 

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Wechselbalk

 

Wechselbalk / Szenario

Die Umgebung macht den Unterschied: Lesen, nachdenken, sich treffen oder einfach mal entspannen. All das ist in vollen und lauten Arbeitsräumen oft nicht möglich. Abhilfe schafft der Wechselbalk. Man schnappt sich ein Buch, Laptop und Co, setzt sich auf eines der Bretter und genießt das Draußensein in geschützter Umgebung. Dabei lehnt man an der flexiblen Fassade, die sich durch die Benutzer verformen und verändern lässt. Die halbtransparente Struktur erlaubt eine intime Atmosphäre mit Rundumsicht. Der Wechselbalk bietet Platz für bis zu 4 Personen und erlaubt eine kleine Diskussionsrunde innerhalb einer Arbeitsgruppe. Das gespannte Dach bildet einen luftigen Abschluss und erzeugt angenehme Lichtverhältnisse. Das Podest lädt auch zum Verweilen an der Außenseite ein. So wird das Shelter zu einem gern genutzten Rückzugsort an unserem Campus.

Wechselbalk / Konstruktion

Die Fassade des Wechselbalk besteht aus 810 einzelnen Latten, die mit einem Gummiseil durchzogen sind. Dadurch entsteht eine in mehreren Richtungen flexible Fassade, die es dem Nutzer ermöglicht seine Raumform selber zu bestimmen und so tatsächlich zu einer „dritten Haut” wird. Es gibt im Inneren die Möglichkeit sich beliebige Sitzmöglichkeiten mit Hilfe mehrerer loser Bretter zu schaffen, welche einfach in die Zwischenräume der Fassade gesteckt werden. Die höhenverstellbaren Podestfüße erlauben eine Positionierung des Shelters auch im unebenen Außenraum, wo es je nach Standort austariert werden kann.

 





cowPlakat zum Szenario, Entwurfskonzept und Details


Cow surfing

Entwurf: Samuel Legris, Benjamin Schief, Michael Tomalik

 

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Cowsurfing

 

The animal shelter

Menschen und Tiere haben heutzutage neben dem Essensteller nur noch sehr wenig Kontakt zueinander. Wir domestizieren und mästen sie, halten sie abgeschottet an uns unbekannten Plätzen und bekommen sie häufig nur als vakuuminiertes Stück Fleisch zu sehen.

Das war nicht immer so.

Back to the roots

Cowsurfing kehrt zurück zu den Wurzeln und schafft Situationen, in welchen Menschen und Tiere näher beisammen sein können. Dies ermöglicht eine klassische Futterkrippe kombiniert mit einer Plattform über dem Heu. Die Tiere werden vom Futter angelockt und die Besucher können diese von der Plattform aus beobachten. Cowsurfing findet man genau dort, wo Tiere gehalten werden und leben – auf Koppeln und Weiden, in Wäldern oder Mastbetrieben. Menschen und Tiere leben für eine gewisse Zeit lang gemeinsam unter einem Dach. Es entstehen Interaktionen, an die sich beide Seiten wieder gewöhnen werden.

 





cokitchenPlakat zum Szenario, Entwurfskonzept und Details


co:kitchen

Max Böhme, Florian Cortes König, Franziska Zeller

 

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Co Kitchen Konzepte

 

co:kitchen / Szenarien und Konzepte

Die Dokumentation zeigt den Prozess im Projekt »minimal shelter« von Florian Cortes König, Franziska Zeller und Max Böhme, der vor dem endgültigen Entwurf stattgefunden hat. Zur genauen Übersicht über alle Aktivitäten sind jeweils Tagesprotokolle an den Anfang der Kapitel gestellt. Die Realisierung zeigt die Dokumentation co:kitchen / Entwurf.

 

Co Kitchen Entwurf

 

co:kitchen / Nutzung

Die Studenten am Campus der Burg Giebichenstein Halle kennen das Problem nur zu gut, dass ab Nachmittag das Nahrungsangebot rar ist. Aus diesem Grund möchten wir eine Möglichkeit bieten, direkt am Campus Speisen vorzubereiten und zu kochen. Treffen am Abend zum Grillen an der Hochschule finden häufig statt, doch dazu muss allerlei Equipment und sowie vorbereitete Speisen mitgebracht werden. Wir wollen die Vorbereitung und das Kochen an sich zu einem gemeinschaftlichen Event direkt vor Ort machen. Für jeden benutzbar, ist die „co:kitchen“ ein Treffpunkt der frei bespielbar ist. Neben dem Kochen bietet das Shelter Sitzgelegenheiten, Ablageflächen, Raum für Bepflanzung oder das Einhängen von Lampions. Nach und nach hauchen die Studenten der Küche Leben ein. Eingebettet am Campus der Burg Giebichenstein wird ein zur grünen Umgebung offener Raum geschaffen. Natur-, Koch und Esserlebnis verbinden sich, die Installation ist in verschiedenen natürlichen Umgebungen denkbar.

co:kitchen / Konstruktion

In Form eines Quaders ist das Shelter als statische Gitterstruktur aus leichten und dennoch konstruktiven Stäben aufgebaut. Es erstreckt sich über ein Volumen von 4,50m x 4,50m x 3m. Funktionale Bereiche ergeben sich aus den Gittermodulen. Die Einheiten des Pavillions bestehen aus Kiefernholz, welches leicht zu bearbeiten ist, und sich nicht aufdringlich in die Umgebung zwängt. Sitz- und Abstellflächen sind ebenfalls aus Kiefernholzstäben. In die 1,56 m x 1,56 m große Arbeitsfläche ist eine Kocheinheit eingesetzt. Diese besteht aus einer Wanne für Grillkohle und einem Rost – beziehungsweise einer Kochplatte – und bietet die Möglichkeit der Zubereitung verschiedenster Gerichte (Grillen, Kochen in Töpfen oder Pfannen). Aus pulverbeschichtetem Stahl gefertigt, hält die Tischkonstruktion der Hitze und verschiedensten Umwelteinflüssen stand.