ID Neuwerk

Design Education Research

lupe

Prozess


3D Drucker DIY Workshop

 

drucker_bauen

 

30.3.–2.4.2015

Workshop
3D Drucker Selbstbau

In der ersten woche werden wir zwei delta drucker selbst bauen … und dabei viel über die funktionsweise erfahren. begleitet werden Sie dabei von Carolin Schulze, Su Gao und Malte Westphalen.

dienstag, 31.3.2015 vormittag: im gespräch mit Christophe Guberan

 

hier den Film zum Workshop sehen …

 





Recherchen/Referate

 

referate

 

7.–9.4.2015

Recherchen/Referate und Einstieg

in der zweiten woche werden die recherchen/referate vorgestellt und wir widmen uns einem intensiven projektvorvollzug und vorbereitung

Hier die Referate als Slideshow ansehen …

 





Workshop SolidWorks

 

13.–17.4.2015

Konstruktion + Prototyping / SolidWorks

In der dritten Woche (Kompaktwoche) vermittelt Marco Merkel, Designer aus Berlin, eine Einführung in das konstruktionsorientierte 3d-Programm Solidworks.

Hier Programm und Beispiele aus dem Workshop ansehen …

 





Session 1
Formwandel durch Bewegung

 

20.–30.4.2015

in der ersten session geht es darum, kleine gegenstände zu entwerfen, die teilweise oder komplett durch 3-d druck erstellt werden können und aufgrund ihrer konstruktion und formgebung in sich beweglich sind, einen kinetischen vorgang erlauben, eine kalkulierte formänderung.

begleitet wird die session von Gastprof. Frank Spenling.

 

Aufgabe: Redesign von Alltagsgegenständen –
neue Funktionen durch kalkulierte Formänderung

 

 

Aus einer Liste alltäglicher Gebrauchsgegenstände wird einer per Los gezogen.

Dem Gegenstand soll eine bewegliche Mechanik hinzugefügt werden, so dass er durch diesen kalkulierten Formwandel einen neuen vorteilhaften Nutzen hinzugewinnt, seine ursprüngliche Funktion jedoch nicht verliert.

Denken in Scharnieren, Gelenken, Hebeln, Scherenarmen etc., falten, verschieben, aus- und einrasten, spannen, stauchen, aus-, um- und zusammenklappen, vergrößern und verkleinern.

Alles ist erlaubt, sofern die folgenden Pflichtbausteine berücksichtigt werden:

SolidWorks – der technische Aufbau und die Simulation der Beweglichkeit muss in SolidWorks umgesetzt werden. Traditioneller Mock-Up- und Versuchsmodellbau gehört natürlich weiterhin zum Handwerkszeug.

3D-Drucken – der Großteil des Entwurfes muss aus dem 3D-Drucker stammen, in einen Bauraum passen und nicht mehr als 8 Stunden Druckzeit in Anspruch nehmen. Der Entwurf darf Halbzeuge, Verbinder etc beinhalten. (Die Anforderung „einteilig” zu drucken haben wir gestrichen.)

 

 

30.4.2015
Präsentation der Entwürfe aus der Session 1

 

Aus der email zur Planung von Frank Spenling

Zeitplan Donnerstag, 30.4.

Bis 10:00 – PDF der SW-Zeichung an Ida

11:30 – Alle weiteren Dateien für die Beamer-Projektion an Ida.
Anwesenheit im MacPool – Aufräumen, Tische, Projektion, iMacs, Prints einrichten …

12:00 bis 12:30 – kompakte Präsentation
9 Personen in 20min heißt 2 Minuten pro Person, fasst euch kurz und bündig

Nennt den Gegenstand und eure Entwurfsidee, demonstriert die Funktion möglichst eindrucksvoll. Legt bitte ein verbindliche Reihenfolge fest. Am Ende eurer Präsentation übergebt das Wort an euren Nachfolger und legt eurer Modell auf eurem iMac-Tisch ab.

ab 12:30 – im Anschluss Gelegenheit für Gespräche mit Gästen an realen und digitalen Modellen

 

Checkliste / was müsst ihr mitbringen:
– Euer Modell natürlich
– Alle benötigten Requisiten für eure Präsentation (z.B. Obstpflücker sollte etwas zum abschneiden haben)

– Der Aufgabenteil „kommuniziere die mechanische Funktionalität des Entwurfes“ als digitale Daten zum Präsentieren auf dem Beamer.

Die iMac-Tische dienen als Ausstellungsmöglichkeit eurer Entwürfe.

Hier soll bitte für alle Entwürfe folgendes vorbereitet werden:
– SolidWorks mit geöffneter sauberer Baugruppe des Entwurfes
– Vormodelle, optional auch Skizzen
– Zeichnungen DIN A3/quer, werden ausgedruckt und hinter dem jeweiligen iMac aufgehängt.

 





designprozesse / lecture 1

 

 

12.5.2015

designprozesse / lecture 1

design is a method of action
Die Erweiterung der Handlungsfelder

Ein filmischer ReCut aus Interviews, Filmen, Vorträgen …
in 75 Minuten zum Werk von Charles und Ray Eames.

Die Eames stehen prototypisch und ihrer Zeit vorausweisend als Designer des 20. Jahrhunderts für die Definition und das Ausloten von Design als Profession und eine umfassende Durchführung von Designprozessen. Ihr Werk reicht von Produktdesign über Filme und Multimedia Lectures bis zu Ausstellungen und zeigt bis weit in die Bereiche eines entstehenden Informationsdesign.

Die Entwicklung der Projekte und Arbeiten des Eames Office zeigen einen deutlichen Shift von der Gestaltung von Objekten hin zur Vermittlung von Wissen und Gestaltung von Information. Damit bildet das Werk der Eames zugleich einen Höhepunkt der Designgeschichte des ausgehenden Industriezeitalters wie es schon vorausweisender Vorbote der Handlungsfelder der Designprofessionen im Information Age ist.

Beyond the age of information is the age of choices.

 





Session 2
Stapeln, stecken, staffeln

Themenheft

 

11.5.–22.5.2015

Session 2
Formwandel durch Stecken, Staffeln, Stapeln …

in dieser session beschäftigen wir uns mit unterschiedlichen prinzipien der formschlüssigkeit, deren bedeutung und anwendung in produktgestaltung und design … es werden entwurfsreihen erstellt, deren objekte die eigenschaften des steckens, des staffelns oder des stapelns nutzen und demonstrieren. material und dimension der objekte in dieser session sind frei wählbar.

 

 

8.6.2015, 16.30 Uhr

Präsentation

 





Session 3
Collapsible Seats – Blow Ups

 

 

8.6.–19.6.2015

Session 3
Collapsible seats – blow ups

Pneumatik und BlowUps – Wandel von Volumen und Oberfläche … in der dritten und letzten session untersuchen die studierenden luftdruck zur volumenbildung und zur stabilisierung von körpern und entwickeln objekte zum aufblasen … und erdenken und probieren raffinierte möglichkeiten, die form ihrer objekte noch weitgehender zu manipulieren und zu ändern als nur zwischen „voll” und „leer”. als materialien werden eine vielzahl von folien in frage kommen, die sich luftdicht verschweissen oder kleben lassen …

Die entstehenden Objekte sollen eine konkrete Funktion erfüllen: Entworfen wird eine Sitzhilfe, einen Hockersitz oder ähnliches … ein besitzbares Objekt, das sich einfach verkleinern und bequem transportieren lässt. Ob Freilichtkino oder Kirchentag, Open-Air-Festival oder spontane Strandparty … eine Sitzgelegenheit für alle Arten von Outdoor-Events.

Realisieren wird der Entwurf als funktionsfähiger 1:1 Prototyp mit weitestgehend den Materialien, die das Objekt auch in der seriellen Fertigung haben könnte/sollte. Für den Entwurf soll Luft plus maximal 2 weitere Materialien verwendet werden! Die Tragkraft sollte wenigsten 80 kg betragen, während das Sitzobjekt selbst durch extreme Leichtigkeit besticht.

 

Hier die Entwürfe und Filme zur Session 3 ansehen … 

 





Workshop Dokumentation

22.6.–26.6.2015

Workshop
Dokumentation

ab der 12. Woche tritt das projekt in die phase der dokumentation und aufbereitung der vielfältigen arbeitsergebnisse, entwürfe, modelle, versuchsreihen, erkenntnisse etc. … ein. der einstieg wird mit einem kurzen workshop zu methoden und formen des dokumentierens begleitet.

Moderation des Workshops: Amelie Goldfuss

 





Dokumentieren

29.6.–3.7.2015

Dokumentation Film

neben zeichnung und fotografie hat inzwischen auch die filmische darstellung eine hohe bedeutung in der dokumentation und kommunikation von design-konzept und entwurf. dem medium film widmen ist schwerpunktmässig diese woche gewidmet … und jede/r erstellt zu den entstandenen objekten der dritten session einen oder mehrere kurzfilme, um die verschiedenen formzustände des objektes, bewegung, mechanik, handling, funktionen etc. … zu demonstrieren

 

6.–10.7.2015

Dokumentation Print / Konzeption und Gestaltung der Ausstellung

in der letzten woche vor der präsentation agieren die studierenden in verschiedenen gruppen, um die ausstellung und präsentation vorzubereiten und zu realisieren.

die ergebnisse der drei sessions werden für die ausstellung aufbereitet, ebenso wie die prinzipien, mit denen sich die teilnehmer_innen zu beginn des projektes in den recherchen beschäftigt haben: diese werden in plakaten zusammengefasst. darüberhinaus leistet jede/r einen beitrag zu einer gemeinsamen dokumentation …

 

Hier die Gesamt-Dokumentation ansehen …

 





Präsentation

 

präs7

 

13.7.2015, 16.00 Uhr

Präsentation

art, umfang und durchführung der präsentation wird maßgeblich durch die ergebnisse der letzten wochen bestimmt … es werden filme gezeigt und eine ausstellung …

performativ werden die ergebnisse der session 3  präsentiert, indem der/die macher_in ihren entwurf pantomimisch demonstriert und ein/e kommiliton_in dazu einen kurzen text vorliest.

 

Hier die Präsentation als Film ansehen …