ID Neuwerk

Design Education Research

lupe

Entwürfe


Erde Wachs Stift / Stift-Fabrik von Benno Bruksch

 

Erde aus verschiedenen Gegenden Sachsen-Anhalts, vermengt mit Wachs, in Formen gegossen – Wachsstifte mit Regionalbezug.

 

 

BB – Erde Wachs Stift

Dokumentation

 





2K / Schaum-Fabrik
von Johannes Voelchert

 

2K sind zwei Komponenten, die sich durch ihre unterschiedlichen Eigenschaften ergänzen. Der weiche offenporige Schaumstoff bildet die Matrix für den injizierten Schaum. Das eingebrachte Material hat die Möglichkeit frei zu expandieren. Im ausgehärteten Zustand entsteht so eine belastbare Verbindung.

 

 

JV – 2K

Dokumentation
 





Hautsache / Skin factory
von Larissa Siemon

 

Über die gezielte Gestaltung von Etiketten von Duschgelflaschen, soll das (fehlende) Wissen über die Haut transportiert werden. Erst einmal wirken die Duschgelflaschen gewöhnlich. Dann erkennt man, dass sie für drei Regionen am Körper bestimmt sind. Dann stellt sich die Frage was ist mit der restlichen Körperhaut. Genau dafür bracht man nur Wasser. Das ganze soll ohne erhobenen Zeigefinger funktionieren, sondern eher mit einem Augenzwinkern aufgefasst werden, aber trotzdem ein Umdenken anregen.

Die Produktserie soll neben dem Duschgel noch weitere Produkte enthalten, die auch die zuvor genannten Aspekte, wie Ernährung, Schlafen und Schwitzen beinhaltet.

 

 

LS – Hautkontakt

Dokumentation
 





Elan / Spannende Fabrikation von Hauke Odendahl

 

Die Objektreihe „elan” bewegt sich im Spannungsfeld zwischen funktionaler Gestaltung und skulpturaler Anmutung. Ich habe den Ansatz verfolgt, durch ein niederkomplexes Konstruktionsprinzip einerseits und einer ausschließlichen Nutzung von Stahlblech anderseits Objekte zu generieren. Alle Objekte funktionieren durch die Eigenspannung des Blechs. So werden durch Schwünge und Bögen aus 2D-Blechen 3D-Objekte. Schrauben und Drahtseil dienen als Verbinder. Somit ist die Konstruktion stets reversibel und die Bleche können in ihren Ursprungszustand zurückversetzt werden. Durch dieses Prinzip kann jeder seine eigene Factory starten. Ich liefere lediglich Maßketten und Vorschläge für mögliche Varianten. Die zu verwendenden Bleche und Verbinder können problemlos im Baumarkt erworben und zugeschnitten werden. Die Montagelöcher für die Schrauben können selbst gebohrt werden und im letzten Schritt wird das Objekt zusammengesetzt.

 

 

HO – Elan

Dokumentation
 





Willy Morris / kooperative Sweet-Factory von Ezra Dilger, Timm Hergert, Lukas Rößler

 

Der „M1“ ist eine Erlebnismaschine, die durch rudimentäre Mechanik und die Zusammenarbeit mehrerer Nutzer zur Produktionsstraße wird. Der Automat basiert auf der analogen Umsetzung des dreiachsigen Funktionsprinzips eines 3D Druckers. Durch Einsatz von Federkraft wird Filament extrudiert (z-Achse), das durch die Veränderung der Position des Drucktisches (x- und y-Achse) seine individuelle Form erhält.

Die Maschine M1 stellen wir als Produkt der Willy Morris Corp. vor. Diese fiktive Firma dient als Narrativ unserer theoretischen Auseinandersetzung. Der Name der Firma ist ein Komposit: Zum einen findet sich William Morris als wichtiger theoretischer Einfluss wieder, der in seinem Roman „Kunde vom Nirgendwo“ eine utopische Gesellschaft beschreibt, in der Maschinen die Arbeit übernehmen und Menschen zwar keine Jobs, aber Zeit für kreative Schöpfung und Kooperation mit ihren Nachbarn haben. Zum anderen nimmt der Name Bezug auf die Figur Willy Wonka, einen exzentrischen Schokoladenfabrikanten aus einem Buch Roald Dahls. Unsere entwickelte Utopie beschreibt ein Unternehmen, dessen Geschäftsmodell sich nicht auf der Optimierung einer Massenproduktion, sondern auf der sozialen Gestaltung von schöpferischen Prozessen begründet. Willy Morris baut öffentliche Erlebnismaschinen- ein provokativer Gegenentwurf zur aktuellen Wirtschaftsstruktur.

 

 

ED, TH, LR – M1

Dokumentation
 





TannTann / ReUse ReCycle Factory
von Birgit Hengstebeck

 

 

Mit meinem Projekt „TannTann“ möchte ich einen Denkanstoß liefern, wie wir in Zukunft in unserer Ressourcen-verschwendenden Gesellschaft alternativ mit Abfallmaterialien umgehen können und wie ein zunächst unscheinbares Material sowohl praktische, überraschende und humorvolle als auch ästhetische Qualitäten bekommen kann.

 

BH – Tann

Dokumentation

 





e-Suite / Body Factory
von Stephan Hildebrandt

 

Eine Kombination aus Oberteil und Unterwäsche, die Energie gewinnen kann ohne den Träger einzuschränken, diese Energie in Strom umwandelt und elektronischen Geräten per kabeloser Übertragung zur Verfügung stellt.

 

 

SH – E-Suite

Dokumentation

 





Ureamat / Harnstoff Fabrik
von Katerina Kagioglidis, Alexander Naumann

 

Formal wie funktional gliedert sich der Entwurf in zwei Teile: das Grundgerüst und eine hängende Produktionsstraße im hinteren Teil des Ureamats. Erstes besteht aus quadratischen Vierkanthölzern, lackiert in seidenmattem Anthrazit. Im Kontrast dazu ist zwischen bestimmte Teile des Gerüsts glänzende gelbe PVC-Folie gespannt, die eine Einsicht in den Innenraum verhindert. Öffnet man die weiße Tür so gelangt man über eine leicht schräge Leiter mit Rundsprossen nach oben auf die Trittebene, die genug Platz zum Umdrehen und Herunterlassen der Hose bietet. Eine in eine weiße Holzplatte eingelassene schwarzmatte Klobrille in der Mitte der Sitzebene hält den/die Nutzer*in sicher in Position und vermittelt gleichzeitig ein auf das Wesentliche reduziertes Ambiente. Gegenüber der Sitzposition befindet sich eine Ablagefläche mit Hygienegel, Klopapier und Abfalleimer.

 

 

Die hohe Konstruktion des Ureamats zitiert die Prilltürme von großindustriellen Harnstoffanlagen und bietet gleichzeitig Raum für die senkrechte Produktionsstraße, die sich unterhalb der Sitzeinheit befindet. Diese setzt sich materiell und farblich vom Gestell ab. Schwarz lackierte Stahlelemente hängen über Haken verbunden untereinander. Hierbei läuft der Urin durch einen Trichter (mit Sieb) in eine Auffangwanne, welche mit einem Gaskocher erhitzt wird. Der Wasseranteil des Urins wird reduziert und der verbleibende Harnstoff kann über einen Ausguss in einen Messbecher geführt werden. Die unterste Platte dient als Arbeitsfläche für die letzten Produktionsschritte: das Vermengen des Harnstoffs mit Fett und Emulgator und Abfüllen in die etikettierten Glasdosen.

 

KK, AN – Ureamat

Dokumentation

 





Mono / Clothing Factory
von Leonarda Spassova

 

MONO ist ein Kleidungsstück, das aus einem rechteckigen Stück Stoff besteht, bei dem durch wenige Einschnitte ein an den Körper angepasstes Kleid entsteht. Von einer 1 Meter breiten Stoffbahn wird je nach gewünschter Kleiderlänge ein Stück abgeschnitten. Den Körpermaßen entsprechend wird das Material beschnitten und umgelegt. Die Anordnung der Schnitte bedingt das Erscheinungsbild. Mit einem auf Vorder- und Rückseite verschiedenfarbigen Stoff kann das Kleid je nach gewünschter Farbkombination gewendet werden.

 

 

LS – mono

Dokumentation
 





Albert / Paste Extruder für Crowdfunding Kampagne von Lukas Keller und Christoph Walter

 

Ein Extruder überzeugte uns als passende Produktentwicklung für eine Crowdfunding Kampagne am meisten. Durch seinen Innovationscharakter für eine Technologie, die immer mehr in privater Nutzung Anklang findet. Aber auch durch die Möglichkeit zwei verschiedene Zielgruppen mit einem Produkt anzusprechen. Einerseits die vorhersehbare Zielgruppe der 3D-Druck Enthusiasten, die sich gezielt durch Foren, Channels und ein technisch überzeugendes Produkt erreichen lässt. Anderseits die allgemeinere crowdfunding community, die sich durch ein spannendes Video von einer „neuen“ Technologie und den damit hergestellten Produkten begeistern liesse.

 

 

LK, CW – Albert

Dokumentation