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Design Education Research

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Blog zur kooperativen Planung


Info 02 / verabredungen nach dem ersten treffen

 

liebe teilnehmer_innen am

makerlab der unerhörten wünsche
nachbetrachtung und verabredungen
nach dem ersten treffen vom letzten mittwoch am 16.7.2014

 

1 a
vordenker-/vormacher-/reportage –
wenn möglich mit realer kontaktaufnahme

strategien der durchsetzung, mentalitäten des quer-denkens, mut zum träumen … und diese in die tat umsetzen wollen/können – das lässt sich beobachten, befragen, beschreiben … und manchmal braucht es ja nur ein beispiel … und die eigenen wünsche nehmen fahrt auf.

suchen und finden Sie eine person oder eine gruppe, die Sie uns vorstellen – personen, die vorbild-charakter haben für die fähigkeit, eigene pläne und vorhaben kraftvoll und erfolgreich in die tat umzusetzen.

die vorstellung erfolgt anhand einer reportage in form eines films von max. 5 min. / das filmmaterial besteht entweder aus interview-artigen szenen, die sie selbst anfertigen oder tonaufnahmen zu bildabfolgen oder – wenn Sie keine gelegenheit haben, Ihre wunschperson live zu treffen – dann eben aus verschiedenen fundstücken (bilder, zitate, filmsequenzen …) zu ihrer person, anhand derer Sie diese porträtieren können.

die person(en), die Sie porträtieren, müssen nicht unbedingt aus einem design-kontext stammen, jedoch sollten die zu beobachtenden methoden, strategien, kommunikationsformen etc. … auf handlungsfelder des designs übertragbar sein und bestenfalls als „tools” und „skills” darstellbar bzw. probierfähig sein.

bitte benennen Sie die person oder die gruppe, zu der Sie eine reportage machen wollen, bis zum 22. August 2014 –
per email an englich und auf dem blog posten

… wie es mit dem filmmaterial weitergeht … sehen Sie punkt 3

 

1 b
gut gedacht, gut gesagt, beeindruckt … kurzreferat

gehen Sie auf die suche nach design-theoretischen texten …

entdecken Sie beiträge, statements, beobachtungen, postulate, ideologien, anti-ideologien im theoretischen über-/unterbau unserer profession … die Sie erhellen und begeistern (oder ärgern oder zur gegenmeinung provozieren)

– stellen Sie uns ihren fund anhand eines auschnitts und einer kurzen kontext-einbettung vor (kontext meint hier insbesondere historisch-kulturell-sozial-technische-wirtschaftliche u.a. … rahmenbedingungen, insbesondere wenn der text nicht aus jüngster zeit stammt).

einen ersten digitalen fundus finden Sie bspw. im literaturarchiv eines unserer vergangenen projekte

id-neuwerk/24-short-films-about-design/texte-zum-design
id-neuwerk/24-short-films-about-design/literatur

… und natürlich in der bibliothek.
oder starten Sie ihren trip bei wikipedia „designtheorie”.

oder hier:
dgtf.de
designstudiesdiscourses.wordpress.com

 

2
exkursions-vorschläge

wen können/sollen wir besuchen? wen wollten Sie immer schon einmal kennenlernen oder unserer gruppe vorstellen?

machen Sie vorschläge für menschen, orte, ausstellungen, ziele … wir sehen, ob und wie wir einen exkursionsplan daraus stricken können.

bitte vorschläge bis zum 22. August 2014

 

3
film-seminar

film spielt eine immer grössere rolle als kommunikations-/informationsmedium für die fokussierte und pointierte darstellung von entwurfs- und gestaltungsvorhaben.

zum start des semesters findet ein workshop zu dramaturgie und filmschnitt statt, in dem Sie ihr material der reportage (siehe 1a) ggfs. auch das material ihres theorie-exkurses (siehe 1b) in filmische form bringen.

(siehe auch herbstsession = hier gäbe schon eine erste vorbereitung = siehe: Film als Sprache: Träger und Mittel)

 

4
wo geht was / an der hochschule und in der region?

entdecken Sie die maker-labs an der hochschule!
wo geht hier eigentlich was. sehen Sie dazu auch die zusammenstellung von make:
burg-halle.de/make/toolbox

 

aber: wo gehts weiter in halle und umgebung?
teilen Sie ihr wissen (und teilen sie es mit) …
und beginnen wir eine sammlung beispielsweise in einem kollaborativen „ressourcebook”

 

5
kommunikationsplattform für unser projekt

hier richten wir einen blog ein …
und Sie sind gerade schon mitten drin

 

6
herbstsession vom qualitätspakt lehre

http://www.burg-halle.de/angebote-qpl.html

zum beispiel …

Cristóvão dos Reis: Film als Sprache: Träger und Mittel
Datum: Dienstag, 23.09.14 bis Freitag, 26.09.14
Ort: Neuwerk 7, Goldanbau, Hörsaal

Florian Müller: Kollaboratives Projektmanagement
Datum: Montag, 22.09.14 bis Donnerstag, 25.09.14
Ort: Neuwerk 7, Villa, Raum 102

Stephan Schulz, Yi-Cong Lu, Prof. Aart van Bezooyen: “Experimentiere mit mir!” – unterstützt von MAKE.
Datum: Montag, 22.09.14 bis Mittwoch, 01.10.14
Ort: Neuwerk 7, Goldanbau, Industriedesign
und weitere …

 

gute grüsse

guido englich
david oelschlägel

 





sharing workshop als inspiration

 

22.8.2014

Unerhörte Wünscher_Innen,

für euch ein kurzer Statusbericht – hoffentlich zur Inspiration im Feld der unerhörten Wünsche geeignet:

Wir befinden uns seit Montag in Dessau, als Teilnehmerinnen der dreiwöchigen Sommerwerkstatt am Bauhaus, um uns intensiv mit dem Thema „Sharing“ auseinanderzusetzten.

bauhaus-dessau.de/ikea-2014-sommerwerkstatt

Wir sind im Studio 3 bei Ton Matton und Alexander Römer und arbeiten in einer wundervoll international besetzten Gruppe von zehn Leuten – alles passiert auf Englisch und es gibt einen regen Austausch der unterschiedlichen Kulturen.

Die ganze Gruppendynamik hat eine Intensität, die durch die Spontanität von Ton, aber vor allem von der Offenheit aller Beteiligten getragen wird. Die aufkommenden Ideen werden sofort und schnell umgesetzt. So wird die Idee für einen Kurzfilm innerhalb von 5 Minuten in Fotos festgehalten – denn es sind ja genügend Menschen als Ressource da, die sich als Statisten eignen. Auch ist es sehr erfrischend gleich am ersten Arbeitstag nicht nur über Kleidung teilen zu reden sondern es direkt zu machen. Hier entstand schnell eine Fotoreihe – zudem muss man sagen, dass es kein besseres kennenlernen gibt als mal kurz in die Kleidung der anderen zu schlüpfen. Zum Schluss waren wir uns nicht mehr so sicher ob die eigene Kleidung wirklich zu einem gehört.

Wer wissen will, was in den nächsten zwei Wochen noch passiert und warum in Oskar Schlemmers Garten jetzt Hühner wohnen, ist natürlich herzlich zur Abschlusspräsentation am 07. August eingeladen.

 

Liebe Grüße,
Amelie und Larissa

 

PS (zur Gruppenkommunikation):
Um kollaboratives Arbeiten anhand dafür geeigneter Software geht es – soweit ich da richtig informiert bin – auch in dem Herbstsessionbeitrag von Malte und Johanna + Hackspace Stefan. Bestimmt wär das für unsere Kommunikation untereinander ein spannender Input.

 

image

 





von burg kocht …
und anderen unerhörten wünschen

 

Am 20.08.2014 um 14:55 schrieb Schenkluhn Judith

Hallo Herr Englich,

ich habe eine Frage von Rektor Müller-Schöll an Sie: Sie haben doch im letzten Semester das Projekt „Burg kocht“ durchgeführt. Jetzt bekommen wir kritische Fragen von Nachbarn (Neuwerk 6), vom Studentenwerk etc., die alle erfahren haben, dass wir angeblich eine 2. Mensa ohne Beteiligung des Studentenwerks in der Mediathek planen. In dem auf Facebook gestellten Artikel der MZ (ist dieser überhaupt echt?) und dem im Internet eingestellten Interview im Coraxradio wird Rektor Müller-Schöll und Kanzler zitiert, natürlich mit Stellungnahmen, die sie so nie abgegeben haben. Das Ganze scheint ein großer Blöff zu sein, was aber von außen nicht verstanden wurde.

Können Sie zur Klärung beitragen?

Beste Grüße
Judith Schenklun

Referentin des Rektorats

 

Am 21. August 2014 00:02 schrieb englich

liebe frau schenkluhn,
ich kann Sie beruhigen, dies ist erst der anfang!

tatsächlich sind wir jetzt mit grösstmöglichem vertrauensvorschuss gespannt, wie das rektorat diese frech-fröhlich-brillante steilvorlage für eine kunsthochschul-adäquate reaktion nutzt

aber ganz im ernst, weitere informationen zum methodisch-didaktischen
hintergrund finden Sie hier:

id-neuwerk/3-gaenge/burg-kocht

 

mit herzlichen grüssen
guido englich

als mentor und rückendecker
der burg-kocht!-studenten und ihrer 400 facebook-freunde

 

Am 21.08.2014 um 15:58 schrieb Dani Nikitenko

Werter Prof. Englich,
Großartige Reaktion und mit Ihnen im Rücken wird uns schon nix passieren

Ich bin gespannt, besonders auf die Reaktion unseres Kanzlers. Spannend ist doch wirklich, dass wir trotz der Nominierung erst jetzt in der „Chefetage“ bekannt geworden sind. Die Kommunikationsstrukturen an der Burg scheinen nicht Ideal zu sein, obwohl für das Projekt war es natürlich von Vorteil.

Ich hab das Buch „RLF_das richtige Leben im Falschen“, von Friedrich von Borries, gestern ausgelesen und muss sagen es ist Großartig und könnte auch im nächsten Semester eine Interessante Bereicherung liefern. Die RLF ist ein Kunstprojekt, das versucht den Kapitalismus mit Hilfe von Kapitalistischen Strategien zu bekämpfen. Im Buch werden etliche Werbestrategien großer Firmen zitiert. 250 Seiten mit großen Buchstaben und viel Inhalt, spannend geschrieben. Bei akutem Lesebedarf eine gute Wahl. Der Autor lehrt an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg, evtl. jmd den wir besuchen könnten.

Soweit, beste Grüße
aus der schönsten und besten Stadt des ähm, sagen wir ruhig, Universums

Dani

 

Am 21.08.2014 um 04:34 schrieb Axel Müller-Schöll

Lieber Guido, ich kannte das so tatsächlich nicht, hab mich aber fast weggeschmissen! Da wissen wir schon selbst nicht mehr, wem wir was nicht erzählt haben! Chapeau! Schon weil es das „Lebenskunst“ Thema aufgreift ist es toll!

Wir hören/sehen uns im September.

Alles Gute. Herzlichst Axel

 

Am 21. August 2014 18:29 schrieb englich

hallo dani,

friedrich von borries ist mir bekannt, gut offensiv
schon länger und nicht nur in hamburg.
letztes jahr z.b. die konferenz „die politik der maker”.
wir könnten ihn mal zu uns einladen …
oder Sie interviewen ihn als vordenker

www.friedrichvonborries.de

wir hätten ihn vor einigen jahren als professor an die burg holen können …
wir waren diesem frechen potential damals nicht gewachsen.
und ich bezweifle, dass wirs heute wären …

immerhin, unsere chefetage nimmt burg kocht! mit gelassenheit …

universale grüsse von nord- nach süd-berlin
ge

 

Am 21.08.2014 um 18:39 schrieb Dani Nikitenko

Super Reaktion …

Ja, an Friedrich von Borries als Interview Partner hab ich auch schon gedacht. Ich muss zugeben, dass ich nicht ganz sicher bin, ob ich dem jungen Mann gewachsen bin und hadere noch ein bisschen damit, ob ich ihn wirklich anschreiben möchte. Wir hätten ihn als Prof haben können? und die Hochschule war ihm nicht gewachsen? Ohhh nein, wächst denn so eine Hochschule nicht mit ihren Professor_innen…

beste Grüße
Dani

 

Am 21.08.2014 um 19:14 schrieb englich

eine hochschule wächst vorallem mit ihren studenten

sagen wirs lieber so, von borries gab damals in der probevorlesung eine beeindruckende performance, nur die ausgeschriebene stelle passte nicht dazu … die hätten wir für ihn neu erfinden müssen

aber wenn ihm jemand als interviewpartner gewachsen ist,
dann daniela nikitenko!

nicht anschreiben, anrufen!

 





Vordenker … Input von Amelie und Larissa

 

Am 22.08.2014 um 21:12 schrieb Larissa Meyer

Hallo Liebes MakerLab für unerhörte Wünsche,

Amelie und ich haben hier noch einige Ideen zusammen getragen.

1. Zur Exkursion:

1.1 Augsburg:
Grand Hotel Cosmopolis – grandhotel-cosmopolis.org
Das Grandhotel Cosmopolis kombiniert ein Wohnheim für Flüchtlinge mit einem gewöhnlichen Hotel und Atelierräumen. Großes Interesse! Wenn das keine Umsetzung eines unerhörten Wunsches für unsere Gesellschaft ist… Das würden wir gerne aus der Nähe sehen.

1.2 wenns nach Berlin gehen soll:
Als ich Co-Working Space bei Sascha las, musste ich auch ans betahaus denken. Dort hab ich als Recherche für mein freies Semesterprojekt mit Charlotte Ehrt (homeoffice, 2013) an einer Führung teilgenommen und hatte danach die Gelegenheit für ein Gespräch mit Tonia Welter, eine Ideengeberin für den Ort und Teil des Gründerteams. Ich fand das damals sehr inspirierend – sowohl aus Raumnutzungssicht, beta-Status Sicht, als auch als Beispiel wie eine Idee in die Tat umgesetzt wird. Vielleicht eine spannende Ergänzung?

betahaus.com/berlin

 

2. Bei den Interviewpartnern steht es bei uns noch nicht fix, klar ist, dass wir das Interview gemeinsam führen werden – dann wirds mit dem Filmen auch einfacher.

Die potentiellen Interview-Partner sind:

2.1 Alexander Römer – Er arbeitet in zwei Kollektiven und reist von Projekt zu Projekt. Das finden wir spannend! – Wie funktioniert Kollektivarbeit? Wie kommt man dazu? Wo liegen Probleme? Wie laufen Kommunikationesstrukturen ab?

2.2 Daniel Domscheidt-Berg – Er ist ehemaliger Sprecher von WikiLeaks / Gründer von OpenLeaks (Whistleblowerplattformen). Für mich ist er ein Beispiel für einen Menschen, der seine wirklich unerhörten Wünsche tatkräftig nach vorne bringt. Neben den Inhalt seiner polit. Arbeit und deren Umsetzungsformen würde ich auch gerne mit ihm über Wirkungsgrad und Skalierung reden.

2.3 Uta Brandes – Gender und Design. Uns interessieren dabei die Reproduktion von Blickweisen (auf Geschlechter) und ihrer Manifestierung in und durch Objekte. Was macht Uta Brandes? Wieso so und nicht anders? Aber auch: Wie gründet man ein Netzwerk wie das igdn?

 

3. Das Referat / die Designtheoretische Auseinandersetzung.

3.1. Amelie:
Lucius Burckhardt
(oder: christopher alexander – pattern language)

3.2. Larissa: 
Cameron Tonkinwise – Trust (insbesondere im „Hype-Thema” Sharing Economy. Auch hier ist Skalierung ein spannender Punkt)

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
wünschen Amelie und Larissa.

PS: Wir können euch auch anbieten noch einen Einblick in unsere drei Wochen Summerschool am Bauhaus Dessau zu geben …

PPS: Ton Matton hat aufgrund seiner zwei Professuren und dem

EW58/08 – Projekt in Almere

leider keine Zeit für einen Workshop bei uns.

 





retune conference

 

1.9.2014

liebe teilnehmer_innen am
makerlab der unerhörten wünsche

wer noch nicht seine interviewpartner_innen gepostet hat,
kann dies jederzeit noch gerne tun …

wer noch keine hat …

vielleicht finden Sie ja hier welche in der speakerlist
der retune conference.

beste grüsse
ge

 

retune_bild

 

Von: christian zoellner
Betreff: retune conference
Datum: 1. September 2014 12:25:33 MESZ
An: englich
lieber guido,

auch möchte ich dir noch was vorschlagen:
ich organisiere ja die retune conference on creative technologies.

www.retune.de

mit unglaublich guten workshops (!!!!) und starker speaker list.
vielleicht passt das ja noch in deine vorsemesterplanung, kannst die studenten darauf hinweisen, vielleicht mit einer kleinen interview- oder rechercheaufgabe.

ding ist nur: unser kartenkontingent ist auf insgesamt 200 begrenzt. bereits jetzt ist die hälfte der karten verkauft

beste grüße
und bis bald

christian





info 05 / herbst session

 

3.9.2014

liebe teilnehmer_innen am
makerlab der unerhörten wünsche
zwei veranstaltungen der herbstsession sind inhaltlich
insbesondere auf unser projektvorhaben hin interessant.

wer hier noch kurzfristig mitmachen möchte,
schreibt bitte kurz eine email an maike fraas –
es gibt noch ein paar plätze.

beste grüsse
guido e

 

1
Cristóvão dos Reis
Film als Sprache: Träger und Mittel

Datum: Dienstag, 23.09.14 bis Freitag, 26.09.14
Ort: Medienzentrum, Untergeschoss

Beschreibung: Die Filmsprache wird anhand verschiedener Stationen in der Filmgeschichte und im jeweiligen zeitlichen und kulturellen Kontext, in der Rezeption und den auf spezifischen Merkmalen beruhenden Besonderheiten präsentiert.

Anhand von Filmbeispielen wird der Ansatz zum Kino der Gegenwart und die Anwendung von stilistischen Mitteln, Themen und Produktionsmitteln sowie der Einfluß technischer Fortschritte diskutiert.

Jeden Tag wird ein Film erst in der vollen Länge gezeigt, dann mit thematischer Hinsicht auf ein spezifisches Feld der Filmsprache auseinandergenommen und diskutiert.

Dieses Seminar ist in erster Linie für Teilnehmer gedacht, die sich für Film als Mittel interessieren, um Ideen in ihrem eigenen Fachbereich zu entwerfen und präsentieren, aber ist auch zugänglich für alle, die sich schon gewundert haben, wieso ein Kamerawinkel, eine Brennweite, ein Klang oder ein Schnitt in einer gewissen Situation besser als ein Anderer funktioniert.

Kursinhalte:
• Erzähltheorie und Storytelling
• Regie und Inszenierung
• Montage und Tongestaltung

Uhrzeit: 10.00 – 17.00 Uhr

 

2
Stefan Walluhn
Partizipatives Gestalten: Agile Entwicklungsprozesse
– lassen sich Methoden aus der Softwareentwicklung im Design nutzen?

Datum: Dienstag, 23.09.14 bis Mittwoch, 24.09.14
Ort: wird noch bekannt gegeben

Beschreibung: Was hat Softwareentwicklung mit Design zu tun? Was mit Kunst? Und in wieweit können diese Arbeitsstrategien aus der digitalen Welt in die analoge Welt übertragen werden und was würde passieren?

Diesen Fragen soll nachgegangen werden und es sollen die schnellen und agilen Entwicklungsprozesse, die in Softwareentwicklungen gang und gebe sind, genauer betrachtet werden. Ziel soll es sein gemeinsam eine Geschichte zu erzählen …

Dienstag, 23.09. Lecture (für alle offen)
Mittwoch, 24.09. Workshop (bitte anmelden)

Kursinhalte:
vorstellen einiger Workflows und Tools aus der Softwareentwicklung
Versuch eine Geschichte zu erzählen mit Hilfe dieser Methoden

Diskussion/Fragestellung:
In wieweit lassen sich Methoden und Arbeitsprozesse aus der digitalen Welt in die analoge übertragen? Wie könnten diese im Design eingesetzt werden und macht dies Sinn?

Uhrzeit: 23.09.2014, 16.00 – 20.00 Uhr und 24.09.2014, 13.00 – 19.00 Uhr (o.E.)

 





info 06 / zeitplan oktober – november

 

4.9.2014

liebe teilnehmer_innen am
makerlab der unerhörten wünsche
im folgenden der zeitplan für die erste projektphase.

mit besten grüssen
guido e

wen es interessiert, im archiv gibt es die beispiele einer vorlesungsreihe aus 2012 zu filmen, die ich aus unterschiedlichen gründen design-relevant finde:

id-neuwerk/24-short-films-about-design/film-als

 

woche 0 / einführungswoche / ab 5.10.2014

bitte stellen Sie sich darauf ein, dass wir ggfs. schon am sonntag,
den 5.10.2014 mit dem ersten workshop beginnen.

anhand ihrer vorbereiteten materialien zu interviews und design-texten
werden wir in dieser woche einen workshop zu dramaturgie im film, zu storyboard sowie zu schnitt-technik …
und zu „journalistischen techniken” (bild, text, recherche …) durchführen.

die hier entwickelten tools sollen ihnen dann im weiteren verlauf des projekts zur verfügung stehen.

 

woche 1 + 2 / ab 13.10.2014

vorstellungen ihrer interviews und ihrer auseinandersetzung/reflexion
mit design-theoretischen texten ihrer wahl.

tagesexkursionen zu verschiedenen initiativen und projekten nach …
berlin / leipzig / halle-regional / und mal sehen …

 

woche 3 / kompaktwoche / ab 27.10.2014

Zweiter Workshop: Auswertung, Verdichtung der Inputs und individuellen Ideen-Sammlungen.
Methoden: Aufstellung, Diagramme, Netzanalyse etc.
Ziel: Aufbereitung der Inhalte und Strukturieren der Sammlung;
Umsetzung in Publikation / Themenkatalog, der das gesamte Semester genutzt wird
bzw. sich weiterentwickelt – sowie Darstellung des eigenen Projekt-Vorhabens in Film und Exposé

 

woche 4 / präsentation im themenbasar

Anhang Initiativen, Vereine in Halle: 
Transition Town Halle
verschiedenste in kleinen Arbeitsgruppen organisierte Initiativen,
z. B. Urban-Gardening, Lastenradbau etc.
transitiontownhalle.wordpress.com

Hacker Space/Terminal 21
Neerds … und Hilfe zur Selbsthilfe wenn die Technik mal nicht funktioniert.
Machen aber auch das Internet auf der Fusion, verschiedene politische Protestcamps.
www.terminal21.de

Freiwilligen Agentur
Unterstützt Vereine, Initiativen etc.
www.freiwilligen-agentur.de

Rübchen e.V.
Verbrauchergemeinschaft, Food Coop
www.rübchen.de

VL
Wohn- u. Kulturprojekt.
www.ludwigstrasse37.de

Peißnitzhaus

www.peissnitzhaus.de

hallesche Störung
Magazin für andere Idee.
hallesche-stoerung.de

verein postkult
… setzt sich für die Bereicherung des kulturellen und kreativen Lebens vor allem in Halle (Saale) ein und … außerhalb von kulturellen und künstlerischen Institutionen eine Plattform zu bieten.
www.postkult.de

 





info 07 / brand eins: alternativen

 

8.9.2014

 

liebe teilnehmer_innen am
makerlab der unerhörten wünsche
lesenswert (sowieso) und jetzt auch online verfügbar:
brand eins vom Juli 2014

brandeins.de/2014/alternativen

mit besten grüssen
guido e

 





CircuitControl – Das Lötspektakel in Dresden 22.–27.9.14

 

11.9.2014

circuitcircle.de/workshops

„CIRCUIT-CONTROL“ ist das Festival für einen kreativen Umgang mit dem Lötkolben. Ein eigenes Musikinstrument bauen, einen Mini-Roboter konstruieren oder eine Lichtskulptur löten? Kein Problem! Zum „CIRCUIT-CONTROL“ Festival können alle Interessierten Menschen an einem der vielen Löt-Workshops und Kurse teilnehmen oder einfach nur zuschauen und sich inspirieren lassen.

In Kooperation mit dem FabLab Dresden werden hoffentlich viele Interessante Projekte entstehen, da wir auch die Möglichkeit haben, 3D Drucker und Lasercutter mit zu benutzen.

Die Teilnehmer des „CIRCUIT-CONTROL“ kommen aus Deutschland, Österreich, England, Spanien, der Schweiz und der Tschechischen Republik. Darunter sind sowohl Künstler, Musiker, Programmierer und Ingenieure. Es verspricht also eine spannende Woche zu werden.

Hinweis von Lea Sonder

 





info 08 / GfeZ – Gesellschaft für experimentelle Zusammenarbeit

 

12.9.2014

liebe teilnehmer_innen am
makerlab der unerhörten wünsche

recherchen und thesen zu neuen Handlungsfeldern für das Design … war ein zentrales thema der bachelor-arbeit von johanna padge und malte westphalen.

mit besten grüssen 
guido e

 

 

Neue Handlungsfelder für das Design … 

aus der Präsentation der Bachelor-Arbeit (2013)
von Johanna Padge und Malte Westphalen

Die Gesamt-Dokumentation ist hier zu finden:
gfez2013/wordpress

 

 

Texte
Neue Handlungsfelder für das Design

Von Mustern und Pattern
Anderes Machen
Common Grounds
Von Kathdralen und Basaren
Neue Planung
Neues Handeln
xyz spaceframe vehicles

 





info 09 / auftakt-workshop / zeitplan

 

25.9.2014

textworkshop mit Eva Scharrer

sonntag, 5.10.2014,
um 16.00 uhr treffen im projektraum 112
und raumvorbereitung für die workshop-woche.

montag, 6.10.2014
und dienstag, 7.10.2014
jeweils von 9.30 – open end

 

filmworkshop mit Cristóvão dos Reis 

mittwoch, 8.10.2014
bis freitag, 10.10.2014
jeweils von 9.30 – open end

 

bitte halten Sie sich die gesamte woche für veranstaltungen, besprechungen, vorträge, präsentationen, gemeinsame abendessen etc. frei

bitte bringen Sie für beide workshops das in der vorlesungsfreien zeit vorbereitete material mit:

– vordenker-/vormacher-/reportage
als digitales audio- und/oder video-material
(dies muss bzw. soll noch nicht geschnitten sein,
dies wird auch teil ihres beitrages im workshop)

– auseinandersetzung mit einem design-theoretischen text
den text als ausgangsmaterial, dazu eigene notizen, sammlungen,
querverweise, ggfs. bildmaterial, analogien, skizzen … etc.

 

achtung! wichtig:

bitte senden Sie mir per email bis dienstag, 30.9.2014,
die folgenden informationen:

– namen und (soweit verfügbar) 2-3 internetverweise/links zu der/den person/en, die Sie uns in der reportage vorstellen wollen

– namen des/ der autors/en sowie einen text-ausschnitt (pdf oder gescannt) ihrer design-theoretischen auseinandersetzung

 





Vorschläge für Exkursionen in Berlin

von Dani Nikitenko

30.9.2014

Betahaus
betahaus.com/berlin
opendesigncity.de

Quasi das erste was mir einfällt wenn ich an die Gründer_innen-szene denke … Das Betahaus bietet auch Führungen an! Spannend in dem Zusammenhang ist auch Open Design City, die dort auch ansäßig sind.

 

Friedrich von Borries
friedrichvonborries.de

in Berlin, Hamburg oder als Gast an der Burg? Der Mann ist Gold wert!

 

be able
be-able.info

konzeptionelles Projekt mit sozialem Anspruch. Spannender Umgang mit dem Thema Inklusion. Aktuelle thematik …

 

Botspot
botspot.de

(direkt im Aufbauhaus am Moritzplatz, das ließe sich sehr gut mit dem Betahaus verbinden) Botspot druckt in 3D, die gibts noch nicht so lang und vermutlich haben die zu unserer Thematik viel zu erzählen.

 

Vehement
vehement-mma.com

Boxhandschuhe (ORGANIC. FAIRTRADE. VEGAN. PRINTED LOCALLY) recht junges Unternehmen, das schon einige Preise bekommen hat und vermutlich ganz viel zu unserer Thematik erzählen kann.

 

Artconnect
artconnectberlin.com

vernetzt Kreative. Artconnect veranstaltet regelmäßig ein Frühstück bei dem Projekte („die es geschafft haben“) sich vorstellen. Grundsätzlich geht es wie gesagt um vernetzung. Falls so ein Frühstück in unseren  Exkursionszeitraum fällt und sich auch noch ein spannendes Projekt vorstellt… wäre das vielleicht eine gute Option.

 

HAMBURG

Kleiderei
kleiderei.tumblr.com

Keine Bücherei sondern eine Kleiderei. spannendes Konzept, junges Unternehmen.

 





info 12 / projektstart textworkshop

 

4.10.2014

Hallo an Alle,
im Anhang die Aufgabe und die Materialien.

frohes Schaffen
malte

 

Aufgabe Startworkshop:
Einen kurzen Text über das gewählte Recherchethema oder den gewählten Interviewpartner schreiben.

Es soll sich bewusst für eine ‚Schreibstil’ entschieden werden. Beispielsweise: telegrammartig, kurze/lange Sätze, sachlich/verschachtelt, humorvoll/ernst, wissenschaftlich/experimentell etc. …

Die gewählte Form soll kurz begründet werden.
Ziel ist es, die Texte am Montag zu besprechen.

Download Hinweise zum Verfassen von Texten …