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MakerFilme

Film Workshop

 

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Film-Workshop mit Cristóváo dos Reis

Cristóváo hat uns, nachdem wir ihm kurz unsere Ideen zu unseren Filmen vorgestellt hatten, in die Tiefen des Filmemachens getaucht und uns auf eine große Reise geschickt. Er hat uns von seinen Erfahrungen als Filme­macher berichtet und uns auf wunderbar narrative Weise von seinen Wegfindungen zu einem Film erzählt.

Es gab intensive Gruppen- und Einzelgespräche dazu, wie man eine Idee filmisch zeigen kann. Das Storyboard war dabei der wesentliche Diskussionsgegenstand. Gern hätten wir seine Kompetenz länger als 5 Tage in Anspruch genommen. Kurze Zeit nach dem Filmworkshop wurden die »fertiggestellten« Filme gemeinsam im Hörsaal begutachtet, kommentiert, konstruktiv kritisiert – und haben teilweise Neuverfilmungen und Überarbeitungen des Gezeigten veranlasst.

Das Medium Film sollte uns das Semester über begleiten, denn unsere Ideen und die Entwicklung wurden in den verschiedenen Stadien durch filmische Darstellung visualisiert und zu kommentiert. Zu Beginn wurden kurze 3-Minuten-Trailer zu den von uns ausgesuchten Start-Ups und Vordenkern gedreht und geschnitten – später zu unseren im Workshop gefilterten Ideen. Herausgekommen sind die „Maker Filme” als Momentaufnahmen, Interviews und Stop-Trick-Filme.

Text: Karin Weber

Hier die MakerFilme sehen …

 






circuit control

 

 

circuit control / Reportage von Lea Sonder

Meine Reportage bezieht sich auf Alwin Weber und beinhaltet vor allem Aufnahmen im Rahmen des Circuit Control-Festivals, welches letzte Woche in Dresden stattfand. Es portraitiert ein wenig die Szene … Am Festival beteiligt war das FabLab Dresden, das 3D-Drucker, Laser und Plotter einbrachte und sich auch in ein paar Sätzen vorstellt.

alwin:
circuitcircle.de

festival:
circuit-control.de

fablab:
fablabdd.de

 





Eigenbaukombinat

 

 

Eigenbaukombinat / Interview von Patrick Thomas

in meiner Reportage stelle ich das Eigenbaukombinat Halle vor.

www.eigenbaukombinat.de

Somit weniger eine einzelne Person, sondern vielmehr die gemeinschaftliche Idee und den Nutzen für die Beteiligten.

 





Gebratene Schnitzel

 

 

breaded Escalope / Interview von Sascha Henken

Das Designstudio breadedEscalope, besteht aus Michael Tatschl, Martin Schnabl und Sascha Mikel. Sie sind für mich ein sehr interessantes Designstudio, da sie sich mit Themen der kollektiven Gestaltung, des Recyclings und der experimentellen Herstellung beschäftigen und mehr Wert auf originelle Konzepte als auf Hochglanzoberflächen legen.

Ich habe sie in Wien während der Design Week Vienna besucht und an dem ersten Workshop des Collective Furniture Projekts teilgenommen. Ein paar Tage später traf ich Michael und Martin in einem Cafe am Yppenplatz und habe sie mit dem Fokus „wie fängt man an, und wie lebt man überhaupt von Design“ befragt. Es ergab sich ein interessantes Gespräch – über die Gründung des Büros nach dem gemeinsamen Studium in London, erste Erfolge und den Wahnsinn des Lebens ohne Geld.

Im Nachgang entstand ein Video, das mit Found footage die zwei bislang wichtigsten Arbeiten der drei Freunde bildhaft dokumentiert, während im Hintergrund die Entstehungsgeschichte mit der Leidenschaft, der Lässigkeit und dem Mutes der dabei mitschwingt, erzählt wird.

Ein inspirierendes und ermutigendes Treffen und ein idealer Start in ein Projekt mit dem Titel „Start Up – Start Now“.

 





Gründe

 

 

Gründe / Helena Ballasus

 





hinterher.com

 

 

Peter Hornung, Gründer und Entwickler von hinterher.com / Interview von Leonie Krieger

 





Kappstein

 

 

Kappstein / Interview von Linn Pulsack

 





Leihbar Premium

 

 

LEIHBAR PREMIUM / Karin Weber

Die Leihbar ist ein typisches Start-Up in Berlin. Ein kleines Unternehmen, dass von Andreas Arnold und seinen Freunden gegründet wurde. Sie haben gemeinsam die »sharing box« entwickelt, die es jedem ermöglichen soll, seine Produkte zu teilen, bzw. sich von anderen benötigte Alltagsgegenständen zu leihen.

Andreas fiel es während seines Praktikums in Indien auf. Als er in Dehli ein Praktikum machte und seine Wohnung da einrichten wollte, fiehl ihm auf, dass es nicht unbedingt notwendig ist (vorallem wenn man nur für eine kurze Zeit an einem Ort ist) sich Möbel und andere alltägliche Produkte zukaufen, sondern es ausreicht diese zu leihen. Aus diesen Gedanken formte er eine Idee, wie sie das Leihen auf die Konsumgesellschaft in Deutschland übersetzten können. Den Trend des geteilten Konsums, des Nutzens-Statt-Besitzens und der Sharing-Economy gibt es schon seit einiger Zeit, seit dem Nachhaltigkeit zum immer größeren Thema wird, wie auch er in seinem Studium lernte.

Währendessen entwickelte er erste Prototypen, die anfangs lediglich Angebot und Nachfrage visualisiert haben, schließlich einen Leihladen und später ein Gemeinschaftsraum in Mehrfamilienhäusern und kam am Ende auf die »sharing box«. Daraufhin stellte Andreas ein Team zusammen, dass bis jetzt (Herbst 2014) auf 6 Mitgleider angewachsen ist. Diese sind nötig, um die Box zubauen, die Software zuprogrammieren, die Marktanalyse zu betreiben und sich um Marketing und Vertrieb zu kümmern.

Sie bekamen viel Unterstützung und Austausch in diversen Co-Working-Spaces (wie dem Social-Impact-Lab), aber auch durch Start-Up-Treffen auf dem Sofa oder in Bars, in denen man über den Werdegang spricht.

Die Idee der Box ist, dass sie allgemein zugänglich ist und in Wohnhäusern, Supermärkten, Spätis oder anderen öffentlichen Plätzen steht, so dass die enthaltenen Produkte immerzugänglich sind.

Man erreicht ein Produkt, indem man sich diese auf der Leihbar-Internetseite ausgesucht und sich dort registriert hat. Man bekommt einen Code mit diesem sich das Fach in der »sharing box« öffnen lässt. Mit diesem kann man das geliehene Objekt wieder dort hinein ein schließen.

Eine tolle Idee an die Andreas und sein Team glaubt, trotzdem sah er die größte Schwierigkeit darin »sich jeden Tag aufs Neue zu motivieren «. Obwohl die Tage gefüllt sind mit der spannenden Arbeit seine Idee umzusetzen, bei der man immerzu Neuland betritt und dabei viele Fehler machen kann, dem zu folge auch viel lernen kann (und muss). Sie machen weiter, denn sie wissen, dass man die vorhandenen Prototypen testen muss, um dann das System zu optimieren bis die perfekte »sharing-box« entsteht.

www.leihbar.org

Andreas Arnold hat sich die Zeit genommen und mir in einem kleinen dunklen Keller die Box vorgeführt. Da ich das Videomaterial nicht verwenden konnte (wegen der Dunkelheit im Keller) habe ich einen Stop-Motion-Film dazu gemacht.





MediNetz

 

 

MediNetz / Interview von Vincent Zimmer

 





Querbeet

 

 

querbeet / Interview von Carolin Schulze

zu den erhörten Vordenkern/Vormachern …
Querbeet Leipzig:  Interview mit Luise (eine der Initiatoren) und zwei weiteren (deren Namen ich noch nicht weiß)
Das Interview findet am Donnerstag statt.

querbeet-leipzig.defacebook.com/Initiative-Querbeet

 





Interview mit Alex Römer

 

 

Interview mit Alex Roemer / Larissa Meyer, Amelie Goldfuß

Alexander Römer ist gelernter Zimmermann und Architekt. Er arbeitet in den Kollektiven constructLab und EXYST. Im Interview erzählt er von verschieden partizipativen Projekten, die er iniziiert hat oder an denen er beteiligt ist. Alex kommt schnell ins Machen, Ideen werden sofort umgesetzt und auf ihre Tauglichkeit überprüft. Es geht ihm darum, Orte im Machen und Bauen zu aktivieren. Man könnte es als Aktionsforschung beschreiben. „Wir fügen uns in einen Prozess ein und schlagen relativ schnell eine Realität vor, von etwas, das noch im Entstehen ist.“

 





Capoeira in Halle

 

 

Interview mit Ruben Marschall von Bastian Hennig

 





Ruckelfrei

 

 

Ruckelfrei / Martin Schapp

Dokumentation und filmische Darstellung einer Bauaktion des Berliner Kinderzirkus Cabuwazi, an welcher ich Ende August teilnehme. Bei dieser Guerilla-Bauaktion werde ich dokumentieren wie eine Gruppe von Menschen Ziele formuliert und Konzepte erschafft, verändert, anpasst oder verwirft. Darüber hinaus versuche ich, die Eindrücke nicht direkt Beteiligter vor Ort einzufangen. Das sind meine Pläne.

 





Was macht Dieter eigentlich?

 

 

ICH KENNE DIETER SCHON VON KLEIN AUF. ER KOMMT AUS NEUHOFEN, GENAU WIE MEIN VATER. DAHER KENNEN SICH DIE BEIDEN AUCH UND SIND FREUNDE GEWORDEN. DIETER IST KÜNSTLER UND LEBT IN BERLIN. SEINE ARBEITEN BEGLEITETEN MICH DURCH MEINE KINDHEIT UND BEEINFLUSSEN MICH BIS HEUTE. ZULETZT HABE ICH DIETER VOR ZWEI JAHREN GESEHEN, ALS ICH IHN ZUSAMMEN MIT MEINEM VATER BESUCHTE. DIREKT AM BAHNHOF SÜDKREUZ WOHNT UND ARBEITET ER IN EINER EHEMALIGEN KASERNE.

NACH ZWEI JAHREN MIT SPÄRLICHEM KONTAKT UND VERSÄUMTEN EINLADUNGEN WILL ICH ALSO DIE GELEGENHEIT NUTZEN, IHN MAL WIEDER ZU BESUCHEN UND GLEICHZEITIG ETWAS ÜBER SEINEN LEBENSLAUF ZU ERFAHREN. OB ICH IHN SONST JEMALS SO DIREKT DANACH GEFRAGT HÄTTE, WEIS ICH NICHT. DASS WIR UNS SCHON LANGE KENNEN HILFT BESTIMMT DABEI DIE INTERVIEW-SITUATION ZU ENTSPANNEN UND EHRLICHE AUSSAGEN ZU DEN SCHWIERIGKEITEN UND LEICHTIGKEITEN SEINES WERDEGANGS ZU ERFAHREN.

Luis Kucharski