ID Neuwerk

Design Education Research

lupe

Entwürfe


Balanceakt / Heinrich Ehnert

 

Balanceakt – Spiel mit dem ökologischen Fußabdruck / Heinrich Ehnert

Die mobilen Gewichte verlagern durch Verschieben die Gleichgewichtsverteilung auf der Wippe. Am Beispiel von Mobilität und Konsum wurde exemplarisch und stark vereinfacht der eigene Einfluss auf den Fußabdruck dargestellt. Das Gleichgewicht wird hergestellt, indem der Konsum eingeschränkt und die Mobilität auf umweltverträgliche Transportmittel beschränkt wird. Entsprechend werden die Gewichte in Richtung der Wippen-Mitte gezogen. Es lässt sich direkt erfahren ab welchem Moment der Selbstversuch ausgeglichen ist.

Die Idee will den individuellen Einfluss auf den ökologischen Fußabdruck direkt erlebbar machen und mit möglichen Alternativen spielen, um herauszufinden, wo womöglich das eigene Handeln umweltentlastender werden kann und sollte. Die Wippe versteht sich nicht als dogmatischer Zeigefinger, sondern als eine Auseinandersetzung mit den Hard Facts und dem eigenen Verhältnis dazu. Jeder besitzt letztlich selbst die Entscheidungsgewalt über das eigene Handeln und den daraus resultierenden Konsequenzen.

 

Balance

 Dokumentation des Entwurfs
 





Die fliegende Fliege / Konrad Schoch

 

Die fliegende Fliege / Konrad Schoch

In meinemm Projekt geht es um Wetterfühligkeit. Der Charakter der fliegenden Fliege ist zweigeteil. Sie kommuniziert auf der einen Seite über das Wetterempfinden von Menschen. Ausgestattet ist sie hierfür mit einem Temperatursensor. Steigt die Körpertemperatur auf Grund von Ansträngung oder Nervösität, startet die Fliege langsam ihren Flügelschlag – bei andauernder und steigender Erregung bewegt sie sich schneller. Ähnlich einer Gänsehaut ist sie Schnittstelle zwischen innerer Emotion und der automatischen und sichtbaren Kommunikation nach Außen – verräterisch und für jeden sichtbar.

Auf der anderen Seite pusten die beiden Membranen zwischen den Flügeln frische Luft in das Gesicht des Trägers. Die fliegende Fliege erhält eine weitere Funktion. Sie karikiert damit Traditionen, also das Tragen konventioneller Kleidung zu feierlichen Anlässen und stellt gleichzeitig die Frage nach der Kleidung von morgen: Wie muss sie gestaltet werden, um effektiver auf die Wetter – Bedürfnisse der Menschen einzugehen?

 

Fliege

 Dokumentation des Entwurfs
 





Nass / Amelie Ikas

nass

 

Nass / Amelie Ikas

In meinem Projekt geht es darum, Wasser erfahrbar zu machen. Mit NASS möchte ich auf die Eigenschaften und die Wertigkeit von Wasser in unserem Alltag aufmerksam machen. Händewaschen ist eine Tätigkeit, die jeder von uns mehrfach am Tag vollzieht. Doch wie viel Wasser dabei flüchtig durch den Hahn rinnt und sich dann sofort wieder im Abfluss verabschiedet, nehmen wir garnicht wahr. Das Kippwaschbecken verlängert diesen Moment. Die Wassermenge sammelt sich in der Wanne, die erst durch eine bewusste Aktion mit dem Hebel wieder geleert werden kann. Somit tritt man beim Händewaschen über eine Art von Stolperstein in eine bewusstere Wahrnehmung des Wassers. Als kleine Hommage an das Wasser entsteht dabei ein Muster. So hinterlässt das fließende, kühle Nass bei jedem Händewaschen individuelle Spuren.

 

Nass

 Dokumentation des Entwurfs
 





Phänomene Tankstelle / Marcus Schwalm

phänomene

 

Phänomene Tankstelle / Marcus Schwalm

Meine Idee hinter der Phänomene Tankstelle ist es, dem Menschen einen Bezug zu Wetterereignissen wiederzugeben. Heutzutage bewegen wir uns aus klimatisierten Wohnungen, in klimatisierte Fortbewegungsmittel, hin zum abgekapselten Bürokomplex. Die Erlebnisse und Phänomene die das Wetter für uns auf diesem Weg bereit hält, gehen in unseren Erfahrungen und Erlebten verloren. Der Ansatz der Phänomenen Tankstelle soll uns das Begreifen und Genießen von Wetterereignissen schmackhaft machen und uns gezielt zu solchen hinlotsen.

 

Phänomene Tankstelle

 Dokumentation des Entwurfs
 





Nebelrad – Wasser für alle / Tom Bade

nebelrad

 

Nebelrad – Wasser für alle / Tom Bade

Das Nebelrad ist ein vermittelndes Experiment. Nebelfänger werden in Gebieten, in denen selten Niederschlag fällt, aber oft Nebel über das Land zieht, immer mehr zu einer verlässlichen Trinkwasserquelle. Die Forschung an Nebelfängern hat in den letzten Jahren, gerade im Bereich der zu verwendenden Textilien, große Fortschritte erzielt. So liegt der Jahresdurchschnitt an gesammeltem Wasser pro Quadratmeter Netzfläche mittlerweile bei 15 Litern täglich. Das Nebelrad stellt einen Versuch dar, den Ertrag durch eine neue Konstruktionsweise unter Zuhilfenahme des Windes zu steigern und Inspirationen für weitere Forschungen auf dem Gebiet anzustoßen.

 

Nebelrad

 Dokumentation des Entwurfs
 





Debü – Arbeitsplatz für Draussen / Clemens Schebiella

debü

 

Debü – Arbeitsplatz für Draussen / Clemens Schebiella

Mit meinem Konzept „Debü – raus aus dem Büro“, möchte ich Menschen erreichen, die die Möglichkeit bisher nicht wahrgenommen haben, mehr Zeit im Freien zu verbringen. Genauer beziehe ich mich auf die Arbeit am Computer, welche viel Zeit in Anspruch nimmt und meist doch in geschlossenen Räumen stattfindet. Diese Zeit zu nutzen, um genauso effektiv zu arbeiten und zudem die Gesundheit zu fördern, war und ist mein Anreiz für dieses Thema. Um dieser Idee einen Anstoß zu geben, habe ich ein Produkt konzipiert, welches kleinere Probleme löst und meinen Reiz für das „draußen sein“ kommunizieren soll.

Debü ist ein Schirm, der durch zwei Klemmen an unterschiedlichen Tischen befestigt werden kann und somit einen geschützten Arbeitsplatz an der frischen Luft bereitstellt.

 

Debue

 Dokumentation des Entwurfs
 





o_3 Datenplatten / Ida Flik

datenplatten

 

o_3 Datenplatten / Ida Flik

Drei Maschinen zeichnen den Tag über Ozonwerte verschiedener Orte auf. Der Stift wandert den Tag über von der Mitte nach außen: je dichter das Linienmuster wird, desto höher ist der Ozonwert gerade.

 

o3

 Dokumentation des Entwurfs
 





Urbane Oasen / Lara Bousch

 

Urbane Oasen / Lara Bousch

Die Rasen Inseln stehen für Bodennähe und Gemütlichkeit. Anfangs waren Kissen auf Paletten angedacht. Diese wurden schnell durch Wiese ersetzt, da der Marktplatz dringend etwas Grün vertragen kann. Sie dienen mir als Werkzeug um den öffentlicher Raum zu erproben.

Mein Ziel ist es nicht, die ultimative urbane Oase zu gestalten. Ich wüsste erst einmal überhaupt nicht wie. Der urbane Raum hat sich für mich als absolut verblüffende Welt entpuppt. Meine Idee ist es, sich durch langsames Vorantasten, komplexen aber funktionierenden Strukturen zu nähern, die den urbanen Raum genau so gestalten wie wir ihn brauchen. Und zwar zugänglich für alle. Ein Ort wo der Mensch sich wohlfühlt, so sehr, dass er offen wird für seine Umgebung und seine Gesellschaft.

 

Urbane Oasen

 Dokumentation des Entwurfs
 





Fokus / Moritz Wussow

 

Fokus … die Sonne auf den Punkt gebracht / Moritz Wussow

Ein guter Weg, die Sonnenenergie zu nutzen ist es, sie in Form von Wärme zu sammeln. Dafür habe ich mich über Linsen informiert und bin auf die Fresnellinsen gestoßen. Diese flachen Linsen können Sonnenlicht auf einen kleinen Punkt konzentrieren und somit alle Wellen sammeln. Es wird sehr hell und heiß, sodass man Stein schmelzen kann. Einen Heliograph nahm ich mir zum Vorbild. Enstanden ist ein Zigarettenanzünder für gutes Wetter. Eine Glaskugel mit Schirm ist auf einem Ständer montiert. Zwischen Glaskugel und Schirm kann man seine Zigarette genau in den Brennpunkt der Sonne halten und hat in wenigen Sekunden eine brennende Spitze.

 

Fokus

 Dokumentation des Entwurfs
 





Wetter & Psyche / Veronika Schneider

psyche_2

 

Wetter & Psyche / Veronika Schneider

Ich hatte das Gefühl, mit dem Thema „Wetter & Psyche“ ein spannendes Potenzial entdeckt zu haben. Und gleichzeitig, war mir klar, dass das eine Arbeit im „unbekannten Unbekannten“ ist, also nichts, was ich alleine lösen kann. Ich hatte Lust, Experten aus beiden Bereichen einzuladen, und in dem kreativen und „unwissenschaftlichen“ Umfeld einer Designhochschule zusammenzubringen und zum Spekulieren zu animieren. Ich glaube, dadurch, dass Designer sich in unterschiedlichen Themenfeldern bewegen und gewohnt sind, unterschiedliche Themen miteinander zu kombinieren (denn genau das ist ja Kreativität), können sie gut als Übersetzer und Katalysatoren fungieren. Vielleicht sogar zwischen den beiden Welten Geisteswissenschaft und Naturwissenschaft.

 

Recherche Wetter Psyche

 Dokumentation des Entwurfs
 





Memo / Shu Ting Fang, Wanhyun Ko

memo

 

 

Memo / Shu Ting Fang, Wanhyun Ko

Wir wollen nicht nur einen Product gestalten, sondern auch einen Moment mit dem Wetter für einen Person gestalten. Es wäre eine interaktive Erfahrung zwischen Person, Produkt und Wetter. Bei erster Öffnung vom Produkt wird die Farbe bestimmt, je nach der Wettersituationen. Dadurch wird der Person einen einzigartigen Produkt haben und eine Erinnerung von darmaligem Erlebnis und die Wettereingenschaften in diesem Objekt speichern. Dieser Objekt ist dann ein Symbol von der Erinnerung für den Benutzer.

 

Memo

 Dokumentation des Entwurfs
 





Das Grünstück / Alan Moreno

grünstück

 

Das Grünstück / Alan Moreno

Eine grüne Wand ist eine Wand teilweise oder völlig bedeckt mit dem Grün, das ein wachsendes Medium wie Boden einschließt. Die meisten grünen Wände zeigen auch ein einheitliches Wasserliefersystem. Grüne Wände sind auch bekannt als lebende Wände oder vertikale Gärten. Diese geben Isolierung, um das Haus/Gebäude warm zu halten. Es ist nützlich, grüne Wände von grünen Fassaden zu unterscheiden. Grüne Wände haben wachsen auf der Oberfläche der Wand unterstützten Medien, während die grünen Fassaden Boden an der Basis der Wand nur haben (in einem Behälter oder in Masse) und Unterstützung Pflanzen auf der Seite der Wand das Grün zu schaffen Klettern oder bewachsene, Fassade.

 

Grünstück

 Dokumentation des Entwurfs