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Color In Sight

 

Color In Sight:
A Documentary on the Details of Color in Design
by Kevin Cho

“There are many products that are well designed, but don’t get the traction they deserve because the color’s not right.“
In an increasingly digitally connected world, research has shown that the average human attention span has fallen to eight seconds – one second less than that of the goldfish. With such a competitive landscape, only the best brands can convey their message and connect with people almost instantaneously.

Color In Sight brings together 11 experts of industry, gathered around one powerful, little detail: color. We explore how top brands – ranging from Nike and Pantone to OPI and Herman Miller – think about and use color in the most effective and compelling way. By hearing their own experiences, the goal is to bring about an appreciation for the detail of color selection and how it can have a large impact on the perception of products and services enjoyed by many.

 





A Brief Lesson on Color Theory

 

A Brief Lesson on Color Theory
by Rhea Lelina Manglapus

 





Magie der Farben

 

1
Die Farben der Natur und die Natur der Farben

So allgegenwärtig bunt ist die Welt, dass die Frage nach dem, was „Farbe“ eigentlich ist, entweder banal erscheinen oder philosophische Erörterungen provozieren könnte. Sicher ist nur: von Farben in all ihren Ausprägungen geht eine ungeheure Faszination aus, die sich wie ein roter Faden durch die Kulturgeschichte der Menschheit zieht.

Die Reihe „Die Magie der Farben“ begibt sich auf eine Spurensuche durch die Geschichte der Farbenherstellung und -anwendung, zeigt ihre symbolischen Bedeutungen, erklärt Sprachwendungen und präsentiert sowohl wissenschaftliche als auch künstlerische Standpunkte. Es geht um Farbtheorien, praktische Erläuterungen zu Primär-, Sekundär- und Komplementärfarben, vor allem aber um die Geschichte und die zum Teil kuriosen Episoden der Anwendung von Pigmenten zum Färben und zum Malen. Besonders die historische Bedeutung und die praktische Herstellung der Farben Blau, Rot, Grün und Gelb wird illustriert mit zahlreichen Beispielen aus dem europäischen Kulturkreis, von der Antike bis zur Gegenwart.

 

 

2
Die Farbe im Kreis der Farben

Zweifellos haben Farben eine psychologische Wirkung auf den Menschen. So belegen zahlreiche Untersuchungen, dass zum Beispiel Blau weit beliebter ist als Gelb – unabhängig von Alter, Geschlecht oder Ethnie. Und obwohl die Symbolik von Farben immer geprägt ist von Traditionen und Konventionen der jeweiligen Gesellschaften, gibt es doch auch Konstanten, die weit zurück reichen in die Entwicklungsgeschichte der Menschheit. Doch letztlich entscheidend für die Wirkung ist nicht eine einzelne, isolierte Farbe, sondern vor allem der Kontext: Harmonie, Ergänzung oder Kontrast und Widerspruch charakterisieren den Gesamteindruck. Dabei gibt es Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten, die sich über Primär- und Sekundärfarben ebenso definieren lassen wie über diverse Farbkreise, die von Newton über Goethe und Itten in vielen Varianten bis heute aktuell sind, bis hin zu Mode, Gestaltung und Design. Erst recht aber gilt dies in der Kunst, wo das Zusammenwirken der Farben ein geradezu elementarer Bestandteil ist und mit der gegenstandslosen Malerei ihre völlige Autonomie und Freiheit etabliert hat.

 

 

3
Geheimnis des Himmels. Wertvoller als Gold: Blau

Die Bedeutung der „Himmelsfarbe“ Blau prägt alle Epochen der Kulturgeschichte. Sowohl ihre Symbolik als auch Sprachwendungen wie z.B. „blau machen“ oder „feeling blue“ charakterisieren das breite Spektrum dieser beliebtesten aller Farben: Freude und Hoffnung bis hin zu Sehnsucht und Melancholie.
Und so war es den Mensch auch seit je ein großes Anliegen, intensive Blautöne künstlich herzustellen, zum Färben von Textilien, Keramik, Mosaiken, Glas – und vor allem auch in Kunst und Malerei. Beispiele zeigen, welche künstlerischen Spuren pflanzliche oder mineralische Pigmente wie Färberwaid, Indigo, Kobalt oder Azurit in der Geschichte hinterlassen haben – bis hin zur Faszination des sagenhaften Ultramarins, das – als feinstes Pulver aus Lapislazuli gewonnen – bis heute noch teurer ist als Gold.

 

 

4
Erde, Läuse und Schnecken. Von Würde bis Ekstase: Rot

Rot war für die Menschen zu allen Zeiten faszinierend – sowohl im Alltag, bei kultischen Feiern (häufig in Begleitung von Rotwein) als auch bei künstlerischer Betätigung, besonders in der Malerei. Davon künden die Verwendung des roten Ockers seit der prähistorischen Höhlenmalerei ebenso wie zahlreiche rote Pigmente, etwa das pflanzliche Färberkrapp, das kostbare Karmin aus Schildläusen oder das leuchtende mineralische Zinnober. Und ausgerechnet die wertvollste Naturfarbe aller Zeiten, das elitäre Purpur, das nur den höchsten Würdenträgern vorbehalten war, entstammt dem Schleim von Schnecken!

 

 

5
Vom Frühling bis zum Gifttod: Grün

Schon ein kleiner Streifzug durch die Kulturgeschichte macht klar: Keine Farbe ist so ambivalent wie Grün! Grün ist nicht nur sprichwörtlich die Hoffnung, sondern ganz konkret die allgegenwärtige Farbe der pflanzlichen Natur – sie symbolisiert Wachstum, Jugend, ja Leben an sich.

Was einerseits so selbstverständlich erscheint, dass es auch seinen Niederschlag in den Redewendungen vieler Sprachen gefunden hat, wirft andererseits ein paradoxes Problem auf: Für Grün als Farbe zum Färben oder Malen stellt die Natur keine brauchbaren Pigmente zur Verfügung – es sei denn, sie wären giftig. Besonders Grünspan und mehr noch Arsen-Kupfer-Verbindungen wie das legendäre „Schweinfurter Grün“ konnten zwar wundervoll leuchtende Farbtöne hervorbringen – doch bis zur Erfindung synthetischer Farbstoffe hatte die praktische Anwendung von derart prachtvoll grünen Pigmenten für manche Maler schlicht tödliche Folgen!

 

 

6
Vom hellen Glanz zu finsteren Abgründen: Gelb

Gelb, Glanz, Gold – sprachlich gehen all diese Wörter auf dieselbe Wurzel zurück und das charakterisiert auch treffend die Eigenschaft dieser hellsten aller Farben, die – wie Goethe es ausdrückte – „am nächsten am Licht“ ist. Ihre symbolische Wirkung ist aber sehr ambivalent, werden doch nicht nur Sonne und Wärme mit ihr assoziiert, sondern auch Eifersucht und Neid. Im historischen Kontext hatte sie sogar eine dezidiert stigmatisierende Funktion. Noch heute fungiert Gelb als Warnsignal schlechthin. Zum Färben von Textilien konnte man auf pflanzliche Stoffe wie etwa Safran zurückgreifen, während in der Malerei schon seit der Steinzeit Ocker zum Einsatz kam. Für kräftigere Gelbtöne verwendeten Künstler vor allem mineralische Pigmente wie Verbindungen mit Schwefel, Arsen, Blei oder Zinn, die allerdings mehr oder minder giftig waren. Erst ab dem 19. Jahrhundert standen den Malern mit synthetischen Pigmenten intensiv leuchtende Gelbtöne zur Verfügung.

 

 

Rot, grün, blau – sehen alle Menschen Farben gleich?
Die Wahrnehmung von Farben ist nichts Absolutes. Menschen erkennen Farben, weil verschiedene Fotorezeptoren im Auge durch Lichtwellen erregt werden. Es gibt individuelle Unterschiede bei der Farbwahrnehmung.

 

 

Was Chamäleons im Dunkeln können
Bei Meeresbewohnern war das Phänomen schon bekannt: Viele Korallenfische haben rot fluoreszierende Muster. Biofluoreszenz bei landlebenden Wirbeltieren war bis vor kurzem noch völlig unbekannt – jetzt hat man es bei Chamäleons entdeckt.

 





Die Welt der Farben

 

1
Wie wir Farbe sehen 

Warum ist der Himmel blau? In vielen Kulturen spielt Rot eine wichtige Rolle. Warum erkennen Lebewesen überhaupt Farben? Woher kommt die starke emotionale Wirkung von Farben? Die Film-Dokumentation zeigt, wie die Farbwahrnehmung beim Menschen funktioniert. Die Neurowissenschaft zeigt die Rolle des Gehirns, die ebenso vital wie trügerisch sein kann.

Wie kam es dazu, dass sich im Laufe der Menschheitsentwicklung, aber auch im Verlauf der Entwicklung anderer Arten, die Farbwahrnehmung sehr komplex ausgebildet hat? Woher kommt die starke emotionale Wirkung von Farben? Bei der Suche nach Antworten leisteten die Neurowissenschaften Pionierarbeit. Heute weiß man, welch eine wichtige Rolle das Gehirn bei der Farbwahrnehmung spielt, die ebenso vital wie trügerisch sein kann.

 

 

2
Wie die Farben entstehen

Purpur war die Farbe der Herrscher, aufwändig in der Herstellung und teuer.
Die vergangenen Kulturen entwickelten ausgefeilte Techniken, um Farben herzustellen, die den verschiedenen Materialen wie Stoff, Holz oder Stein angepasst waren.

Seit je haben die Menschen Farben hergestellt und unermüdlich nach neuen Farbtönen und neuen Herstellungsverfahren gesucht. Heute lassen sich per Mausklick auf dem Computer unendlich viele Farbnuancen hervorbringen. Farben sind zudem erschwinglich und stehen jedem zur Verfügung. Aber das war keineswegs immer so. Einige Farben, so wie zum Beispiel das Purpurrot, konnten lange Zeit nur mühsam der Natur abgewonnen werden und waren deshalb selten und teuer.

 

 

3
Die Sprache der Farbe

Farben sind Kommunikationsmittel und Sinnträger.
Instinktiv reagieren Tier und Mensch auf Farben.
Warnung und Verlockung, Emotion und Information werden so kommuniziert.

Einerseits scheint das Verhältnis der Menschen zu den Farben instinktiv zu sein und vom persönlichen Geschmack abzuhängen. So hat jeder seine Lieblingsfarben, aber jeder kann auch Farben nennen, die er nicht ausstehen kann. Wissenschaftler sind sich einig, dass jede Kultur und jede Epoche ihre eigene Farbsymbolik entwickelt und sich einer speziellen Farbensprache bedient, die sich in Jahrtausenden ausgeformt hat.

 





Farbe im Film / arte blow up

Blau im Film

 

Rot im Film

 

Grün im Film

 

Gelb im Film

 

Weiß im Film

 





Farbe im Film / diverse

 

Wes Anderson / Color
by Andrés Peña

Video essay showing color palettes of Wes Anderson’s movies

List of films used:
– The Grand Budapest Hotel
– The Royal Tenenbaums
– Moonrise Kingdom

 

 

Color Psychology in Films
by Lilly Seara

 

 

Color Theory
by Kat Smith

A colorful supercut that gives you a taste of the rainbow in feature film form.

 





Color and Sound

 

Audible color
Hideaki Matsui and Momo Miyazaki

 

 

Audible color: experiments
Hideaki Matsui and Momo Miyazaki

Audible color is an audio-visual instrument. Sound is generated based on color detected by a camera. Red, green and blue correspond with certain music notes. When the colors are mixed, the resulting secondary colors produce different notes. The size of the colors influences the volume and frequency of the notes played. Color detection and sound generation were created and are controlled using Processing code.

 





Color in everyday life

 

Colors
A celebration of color in our everyday life
by Daniel Mercadante

 





Colors in Advertising

 

Sony Bravia – Bouncy Balls

 

 

Sony Bravia – Triluminos